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NOlympia 2022

Gestern Abend in Bergen bei der Podiumsdiskussion zum Thema Olympische Winterspiele gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Katharina Schulze. Mehr als 100 Zuhörer und Mitdiskutierer zeigen: Die mögliche Bewerbung beschäftigt die Menschen in unserer Region!

Grundsätzlich sind Olympische Spiele ja eine gute Sache – sie stehen für Fairness, für Frieden, für Völkerverständigung, für ehrlichen sportlichen Wettkampf. Aber so, wie Olympia jetzt vom IOC ausgestaltet wird, muss man es einfach ablehnen!

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Angekommen im Landtag

von Hans Eder

„Es ist schon erstaunlich, wie schnell es geht, dass einem das alles normal vorkommt.” So kommentiert Gisela Sengl aus Sondermoning, die frischgebackene Landtagsabgeordnete der Grünen, die doch gravierenden Veränderungen in ihrem Leben. Denn es ist jetzt schon die dritte Woche, in der sie ihrem neuen “Beruf” nachgeht. Auch wenn vieles – Mitarbeiter, Büro, Familie, Organisation des Bioladens – noch nicht endgültig geregelt ist, hat sie sich doch schon ein ganzes Stück weit an das Abgeordnetendasein gewöhnt.

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Ein Blick nach vorn. Die Zukunft ist GRÜN!

Agrarwende, Energiewende, Verkehrswende – die drei großen Zukunftsthemen sind alles grüne Kernthemen.

Eine gerechte Welt wird es nur mit einer nachhaltigen Landwirtschaft, dezentralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieformen  und einer Mobilitätsteilhabe für alle, also mehr öffentlichen Nahverkehr, geben.

Wenn die Landwirtschaft weltweit wirklich nachhaltig wird, gibt es eine gerechtere Verteilung der Lebensmittel und weniger Armut, weil zum Beispiel die Bauern in Südamerika ihre Flächen wieder für die eigene Lebensmittelproduktion zur Verfügung haben werden, statt genmanipuliertes Soja für Futtermittelexporte an bauen zu müssen.

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Das ewige Schönreden

Eines der größten Probleme das Bayern durch die Wahl bekommen hat ist, dass von seiner Schönheit mehr gesprochen, als dafür getan wird. Für mich hat die Vorstufe zum Paradies keine endlosen Maisfelder, immer mehr leerstehende Bauernhöfe, riesige Gewerbegebiete, Hühnerställe mit 15.000 Tieren und Dörfer wie Kleinstädte die zehn verschiedene Versicherungsagenturen statt einem Bäcker oder Metzger haben.

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Grüne Agrarpolitik – ja bitte!

Dank der vielen Menschen, die sich regional, gesund und umweltbewusst ernähren wollen, ist das Thema Agrarpolitik in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Das war wieder ganz deutlich beim Politischen Frühschoppen in Bergen, Landkreis Traunstein, zu spüren.

Der grüne Ortsverband und ihr Bürgermeisterkandidat Stefan Schneider hatten am Sonntag zu einem Politischen Frühschoppen eingeladen. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Volksmusikgruppe „Die Staad-Lustigen“.

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“Wahlkampf kann auch unterhaltsam sein”

Das war auf jeden Fall der Eindruck des Berchtesgardener Anzeigers bei unserer Veranstaltung “Ländliche Idylle” in Laufen, die ich zusammen mit Erika Schalper und dem Summeringer Haus und Hof Theater gemacht habe. Mit dieser Veranstaltung sind und waren wir schon an einigen Orten und der große Zuspruch freut uns sehr!

Damit Ihr einen Eindruck davon bekommt wie ein solcher Abend aussieht, hier eine kleine Gallerie:

Das Konzept der Veranstaltung ist eigentlich ganz einfach. Um einen neuen Blick darauf zu bekommen wie es heute ist, werfen wir einen Blick zurück. Mit Passagen aus einem Bericht eines Landarztes aus dem vorletzten Jahrhundert über die Landbevölkerung in Bayern, bekommt man einen oft recht unterhaltsamen Eindruck von Leben damals. Was wurde gegessen, wie wurde gearbeitet, wie die Freizeit verbracht und warum ließ z.B. der Respekt vor der Obrigkeit nach? Jede der Passagen vergleiche ich dann mit unserem Leben auf dem Land heute. Ist die Starrköpfigkeit und Verweigerung gegenüber Neuem, die der Landarzt damals der Landbevölkerung attestiert hatte heute noch vorzufinden? Oder ist diese Eigensinnigkeit auch der Grund, dass es z.B. im gesamten Chiemgau nur gentechnikfreie Landkreise gibt? Es gibt vieles was einem zum Schmunzeln bringt, wenn man die alten Berichte liest. Manches hat sich radikal geändert, anderes scheint in der Zeit stehen geblieben zu sein.