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Lebenswerter und bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Bayern

Bayern- und deutschlandweit bietet sich derzeit überall das gleiche Bild: Während der Zuzug in die Städte nicht abreißt, ist der ländliche Raum oft von Abwanderung und sogar Leerständen geprägt. Davon ist unsere Boomregion zum Glück nicht betroffen. Doch auch hier bleiben insbesondere ältere Menschen oftmals in zu großen Einfamilienhäusern in Siedlungen zurück, während gleichzeitig die Nahversorgung in den Dorfzentren wegbricht.

Deshalb ist es wichtig, Anreize zu schaffen, das Wohnen und die Gebäude den Lebensphasen anzupassen. Der Um- und Ausbau von bestehendem Wohnraum sollte deshalb viel mehr gefördert werden. Und die Aufteilung von vorhandenen großen Wohnflächen könnte mit flexiblerer Architektur schon vorgedacht werden, indem man Gestaltungsveränderungen in der Zukunft von Anfang an mit einplant. Das bedeutet, dass die sozialen Aspekte der Architektur viel stärker in den Fokus gestellt werden müssen. Denn die Medizin, insbesondere die Onkologie, weiß längst, dass Einsamkeit krank macht. Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind hier ein geeigneter Ansatz, der sich auch auf dem Land verwirklichen lässt.

Damit dies gelingt, braucht es nicht nur entsprechende Beratungsangebote, sondern auch den politischen Willen, derartige Projekte umzusetzen.

Jetzt nationales Glyphosat-Verbot durchsetzen!

Was für eine Debatte gestern im Landtag! Scharfe Kritik musste sich die CSU anhören für ihre nicht abgesprochene Glyphosat-Verlängerung. Wir nehmen Minister Schmidt beim Wort und fordern ein nationales Verbot für Glyphosat. Denn in seinen Rechtfertigungsversuchen hat der Minister angekündigt, sich national für einen restriktiven Umgang mit Glyphosat einzusetzen – da kann die CSU sofort handeln!

In unserem Dringlichkeitsantrag für die Landtagssitzung am 29.11. fordern wir deshalb den Einsatz der CSU-Regierung für ein nationales Verbot von Glyphosat. Diese Entscheidung kann jedes EU-Mitglied eigenständig treffen, und da sollten wir mindestens mit Frankreich Schritt halten, das ja ein Verbot binnen drei Jahren schon angekündigt hat.

Mit seiner Entscheidung hat Schmidt den Umwelt- und Verbraucherschutz in Europa mit Füßen getreten. Für die CSU zählen offensichtlich einzig und allein die Interessen des Weltkonzerns Bayer und nicht die der Bayerinnen und Bayern!

Glyphosat-Verlängerung: CSU-Geschenk für Konzerne

Glyphosat soll für weitere fünf Jahre zugelassen werden – das hat gestern der EU-Berufungsausschuss beschlossen. Es ist einfach nur schade – für die Landwirtschaft, die Natur, aber vor allem für die Bürgerinnen und Bürger – dass sich die EU nicht zu politischem Handeln durchringen konnte. Die Bevölkerung hat längst genug von Pestiziden. Wie bei der Gentechnik muss wieder alles von unten kommen, weil die konservative Politik nicht reagiert. Ich setze darauf, dass der Einzelhandel und die Landwirtschaft die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und den Verzicht von Glyphosat einfordern.

Bundesagrarminister Schmidt hat der Verlängerung zugestimmt. Die CSU hat hiermit bewiesen, dass sie lieber den Konzernen ein Geschenk macht, als die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt zu schützen.

Wieder Landtagskandidatin

Ich freue mich sehr, dass mich der Kreisverband Traunstein wieder als Landtagskandidatin aufgestellt hat. Vielen Dank für euer Vertrauen! Und ich gratuliere Felicitas Wendt ganz herzlich, die als Bezirkstagskandidatin gewählt wurde. Jetzt geht’s im Januar weiter in die oberbayerische Listenaufstellung – und dann freue ich mich auf einen spannenden Wahlkampf!

Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser

Bereits 2016 hat das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) in den Blutproben Emmertinger Bürger*innen besorgniserregend hohe Werte an perfluorierten Kohlenwasserstoffen gefunden. Aktiv informiert wurde darüber allerdings niemand. Dies kritisieren wir massiv, denn PFOA sind äußerst gesundheitsgefährdende Stoffe. Über die hohe Belastung mit diesem kritischen Stoff hätte die Bevölkerung viel früher informiert werden müssen. Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser weiterlesen

Vorlesetag

Beim bundesweiten Vorlesetag lese ich nun schon seit einigen Jahren für Kinder in meinem Landkreis – diesmal war ich in Chieming unterwegs. Der “Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch” von Michael Ende hat nicht nur den Kindern der Klassen 3a und 3b, sondern auch mir selbst richtig viel Spaß gemacht!

Artenreichtum statt Armut durch Ackergifte

Angesichts des dramatischen Artensterbens in Bayern, verursacht durch die Ackergifte aus der intensiven Landwirtschaft, müssen wir jetzt handeln! In der Verantwortung stehen deshalb nicht nur die Landwirtinnen und Landwirte selbst. Vor allem die AgrarpolitikerInnen und die landwirtschaftlichen InteressensvertreterInnen müssen ihren Teil zum Umsteuern beitragen. Für uns Grüne bleibt nur ein Mittel: Wir müssen die gesamte Landwirtschaft ökologisieren. Und dazu brauchen wir jetzt Maßnahmen. Wir wollen den Einsatz der Ackergifte bis 2030 um die Hälfte verringern und das langfristige Ziel heißt giftfreie Landwirtschaft.

Deshalb setzen wir heute in unserer aktuellen Stunde ein großes Thema im Bayerischen Landtag. Ab 14:00 Uhr, live im Bayerischen Landtag oder im Web-TV.

Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg

Beschluss des Wirtschaftsausschusses ist eine Schlappe für Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung

Es ist ein Dämpfer für die Staatsregierung beim Thema Taktverdichtung zwischen Mühldorf und Salzburg: der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtag hat in seiner letzten Sitzung die Staatsregierung aufgefordert, seine Angebote zu einer Taktverdichtung nochmals zu überarbeiten. Leider weigert sich die CSU zwar nach wie vor, den von uns geforderten und dringend notwendigen Stundentakt zu bestellen. Nachdem aber selbst der Wirtschaftsausschuss das Angebot zur Bestellung einiger weniger zusätzlicher Züge zu mager fand, muss die Staatsregierung nun weitere Verbesserungsmöglichkeiten prüfen. Dabei geht es insbesondere um einen zusätzlichen Zug in den Abendstunden ab Salzburg, damit die Menschen von Abendveranstaltungen besser zurück kommen.
Wenn sich hier nun auch der Wirtschaftsausschuss, in dem die CSU ja eine absolute Mehrheit hat, gegen die Beschlüsse des Verkehrsministeriums stellt, kann man nur von einer Schlappe für die Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung sprechen. Dass diese die Regionalisierungsmittel vom Bund lieber für den Bau der zweiten Stammstrecke in München verwendet als für dringend notwenige Taktverdichtungen auf dem Land, ist eine Politik gegen den ländlichen Raum.” Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg weiterlesen

Pidinger Molkerei verbietet Glyphosat

Wenn man will, dann geht es eben doch: die Pidinger Molkerei hat für ihre Genossenschaftsmitglieder einstimmig ein Glyphosatverbot beschlossen. Während die Bundesregierung durch ihre Enthaltung im EU-Ausschuss ein Ende von Glyphosat weiter verzögert hat, ist die Wirtschaft mal wieder schneller – und näher am Verbraucher dran, der einfach keine Ackergift-Rückstände in seinem Essen haben will.

Nach einem Aufsichtsratsbeschluss ist in der Genossenschaft mit sofortiger Wirkung  die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung verboten. Das Verbot gilt für alle 1.800 Genossenschaftsmitglieder, deren Milch in Piding verarbeitet wird. Geschäftsführer Bernhard Pointner hat Recht, wenn er sagt: „Es gibt in unserem Milcheinzugsgebiet keine Notwendigkeit, ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist.“