Aus der Region

Lebenswerter und bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Bayern

Bayern- und deutschlandweit bietet sich derzeit überall das gleiche Bild: Während der Zuzug in die Städte nicht abreißt, ist der ländliche Raum oft von Abwanderung und sogar Leerständen geprägt. Davon ist unsere Boomregion zum Glück nicht betroffen. Doch auch hier bleiben insbesondere ältere Menschen oftmals in zu großen Einfamilienhäusern in Siedlungen zurück, während gleichzeitig die Nahversorgung in den Dorfzentren wegbricht.

Deshalb ist es wichtig, Anreize zu schaffen, das Wohnen und die Gebäude den Lebensphasen anzupassen. Der Um- und Ausbau von bestehendem Wohnraum sollte deshalb viel mehr gefördert werden. Und die Aufteilung von vorhandenen großen Wohnflächen könnte mit flexiblerer Architektur schon vorgedacht werden, indem man Gestaltungsveränderungen in der Zukunft von Anfang an mit einplant. Das bedeutet, dass die sozialen Aspekte der Architektur viel stärker in den Fokus gestellt werden müssen. Denn die Medizin, insbesondere die Onkologie, weiß längst, dass Einsamkeit krank macht. Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind hier ein geeigneter Ansatz, der sich auch auf dem Land verwirklichen lässt.

Damit dies gelingt, braucht es nicht nur entsprechende Beratungsangebote, sondern auch den politischen Willen, derartige Projekte umzusetzen.

Wieder Landtagskandidatin

Ich freue mich sehr, dass mich der Kreisverband Traunstein wieder als Landtagskandidatin aufgestellt hat. Vielen Dank für euer Vertrauen! Und ich gratuliere Felicitas Wendt ganz herzlich, die als Bezirkstagskandidatin gewählt wurde. Jetzt geht’s im Januar weiter in die oberbayerische Listenaufstellung – und dann freue ich mich auf einen spannenden Wahlkampf!

Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser

Bereits 2016 hat das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) in den Blutproben Emmertinger Bürger*innen besorgniserregend hohe Werte an perfluorierten Kohlenwasserstoffen gefunden. Aktiv informiert wurde darüber allerdings niemand. Dies kritisieren wir massiv, denn PFOA sind äußerst gesundheitsgefährdende Stoffe. Über die hohe Belastung mit diesem kritischen Stoff hätte die Bevölkerung viel früher informiert werden müssen. Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser weiterlesen

Vorlesetag

Beim bundesweiten Vorlesetag lese ich nun schon seit einigen Jahren für Kinder in meinem Landkreis – diesmal war ich in Chieming unterwegs. Der “Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch” von Michael Ende hat nicht nur den Kindern der Klassen 3a und 3b, sondern auch mir selbst richtig viel Spaß gemacht!

Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg

Beschluss des Wirtschaftsausschusses ist eine Schlappe für Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung

Es ist ein Dämpfer für die Staatsregierung beim Thema Taktverdichtung zwischen Mühldorf und Salzburg: der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtag hat in seiner letzten Sitzung die Staatsregierung aufgefordert, seine Angebote zu einer Taktverdichtung nochmals zu überarbeiten. Leider weigert sich die CSU zwar nach wie vor, den von uns geforderten und dringend notwendigen Stundentakt zu bestellen. Nachdem aber selbst der Wirtschaftsausschuss das Angebot zur Bestellung einiger weniger zusätzlicher Züge zu mager fand, muss die Staatsregierung nun weitere Verbesserungsmöglichkeiten prüfen. Dabei geht es insbesondere um einen zusätzlichen Zug in den Abendstunden ab Salzburg, damit die Menschen von Abendveranstaltungen besser zurück kommen.
Wenn sich hier nun auch der Wirtschaftsausschuss, in dem die CSU ja eine absolute Mehrheit hat, gegen die Beschlüsse des Verkehrsministeriums stellt, kann man nur von einer Schlappe für die Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung sprechen. Dass diese die Regionalisierungsmittel vom Bund lieber für den Bau der zweiten Stammstrecke in München verwendet als für dringend notwenige Taktverdichtungen auf dem Land, ist eine Politik gegen den ländlichen Raum.” Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg weiterlesen

Pidinger Molkerei verbietet Glyphosat

Wenn man will, dann geht es eben doch: die Pidinger Molkerei hat für ihre Genossenschaftsmitglieder einstimmig ein Glyphosatverbot beschlossen. Während die Bundesregierung durch ihre Enthaltung im EU-Ausschuss ein Ende von Glyphosat weiter verzögert hat, ist die Wirtschaft mal wieder schneller – und näher am Verbraucher dran, der einfach keine Ackergift-Rückstände in seinem Essen haben will.

Nach einem Aufsichtsratsbeschluss ist in der Genossenschaft mit sofortiger Wirkung  die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung verboten. Das Verbot gilt für alle 1.800 Genossenschaftsmitglieder, deren Milch in Piding verarbeitet wird. Geschäftsführer Bernhard Pointner hat Recht, wenn er sagt: „Es gibt in unserem Milcheinzugsgebiet keine Notwendigkeit, ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist.“

Glyphosat endlich verbieten!

Glyphosat im Landkreis: Einige Wiesen südwestlich von Traunstein wurden kürzlich wohl kräftig mit Glyphosat bearbeitet. Dies berichtet chiemgau24.de (https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-ort29586/glyphosat-traunsteiner-landwirt-rueffel-molkerei-8766372.html)

Wie der Fall im Landkreis zeigt, ist die Anwendung von Glyphosat anscheinend eine normale Methode in der konventionellen Landwirtschaft. Dabei ist es nachweislich schädlich für Mensch und Natur. Der stetig ansteigende und oft zu leichtfertige Einsatz von Pestiziden wird ein immer brisanteres Problem bei uns. Die Verkaufszahlen der Pflanzenschutzwirkstoffe nehmen zu, die Probleme im bayerischen Grundwasser und in den Bächen und Flüssen wachsen, das zeigen die aktuellen Messwerte. Längst schlagen die Trinkwasserversorger Alarm!
Pestizide haben außerdem laut zahlreichen Studien* gerade in jüngster Zeit zu einem massiven Rückgang der Artenvielfalt, z.B. bei Bienen, Schmetterlinge, Feldlerchen und Hasen geführt. Und wir wissen längst, dass Glyphosat für den Menschen wohl krebserregend ist.

Wir Landtags-Grünen setzen uns seit Langem für ein Verbot von Glyphosat ein, doch bisher sind alle Anträge abgelehnt worden. Die Staatsregierung missachtet damit konsequent das Vorsorgeprinzip, den Grundpfeiler der deutschen und europäischen Gesundheits- und Verbraucherschutzpolitik.

Glyphosat wurde bereits in zahlreichen Lebensmitteln nachgewiesen, angefangen vom Brot übers Speiseeis bis zum Bier. Wir wollen es nicht auch noch in unserer Milch haben. Deshalb gehört Glyphosat endlich verboten!

 

Hier eine Auswahl von Studien über die Auswirkungen von Glyphosat:
https://goo.gl/vRmmV1
http://bit.ly/2xztObA
http://bit.ly/2gdfra9
http://bit.ly/2zfXg8A

 

Lernen in und aus der Natur: Besuch beim Überseer Naturpavillon

Übersee. „Eine großartige Gelegenheit zum Lernen und praktischen Erleben – und das direkt vor unserer Haustür“, begeisterte sich die Traunsteiner Abgeordnete Gisela Sengl dem Landkreis Traunstein über den Naturpavillon in Übersee, den sie gemeinsam mit dem Grünen Ortsverband besichtigte. „Umweltbildung ist gerade für Kinder und Jugendliche heutzutage wichtiger denn je – und sollte es auch im Rahmen des offiziellen Lehrplans sein“, so Sengl.

Tatsächlich, so berichtete Martina Mitterer, Diplombiologin und Leiterin des Naturpavillons, kämen viele Grundschulklassen zu Besuch. Der Naturpavillon arbeite auch eng mit dem Familienstützpunkt Übersee zusammen und wird finanziell unterstützt. „In dieser Kooperation bieten wir regelmäßig an Mittwochnachmittag einen Familientag an, der sich großer Resonanz erfreut“, so Mitterer.  Darüber hinaus biete der Pavillon, der gemeinsam von Gemeinde und dem Landesbund für Vogelschutz betrieben wird, auch im Rahmen der gemeindlichen Ferienprogramme für viele Gemeinden aus dem gesamten Landkreis Programme an. Lernen in und aus der Natur: Besuch beim Überseer Naturpavillon weiterlesen

Gisela Sengl und Andreas Herden radeln im Achental

Marquartstein. „Die Rolling Stones haben heute wohl einen neuen Besucherrekord verhindert“, so begrüßte Ortsverbandssprecher Peter Lloyd augenzwinkernd die – trotz des zeitgleich stattfindenden Konzerts der Altrocker – zahlreichen Besucher der Grünen Diskussionsveranstaltung im Wessner Hof in Marquartstein. Im Rahmen der „Radl-WAHL-Fahrt“ war der Grüne Bundestagstagskandidat Andreas Herden, begleitet von der Traunsteiner Landtagsabgeordneten Gisela Sengl, diesmal im Achental unterwegs.

Bereits am Nachmittag hatten Herden und Sengl gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsverbandes in Marquartstein mit Bürgermeister Andreas Scheck über die Ökomodellregion Achental gesprochen. In Schleching wurde der Hof der Demeterbauern Georg und Hilde Stöger besucht und – zurück in Marquartstein – mit Biogaspionier Sepp Moritz das Für und Wider einer Biogasanlage diskutiert. Gisela Sengl und Andreas Herden radeln im Achental weiterlesen