Aus der Region

Für mehr Gleichberechtigung

Für eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen an Entscheidungen in Gesellschaft, Kirche, Politik und Wirtschaft und für gesundheits-, sozial- und umweltverträgliches Handeln – dafür steht die kfd, die katholische Frauengemeinschaft Deutschland. Dass es hier einen großen gemeinsamen Nenner mit den Zielen der Grünen Politik gibt, habe ich bei der Jubiläumsfeier der kfd in Rosenheim erlebt – auch wenn die Grünen in der Offenheit für Lebenssituationen noch weitergehen (z. B. gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften).

IdA: mehr Chancengleichheit durch Auslandserfahrung

Es hat mich besonders gefreut, in Traunreut zu einer Fachtagung des Diakonischen Werks Traunstein e.V. über ein ganz besonderes soziales Projekt eingeladen zu sein: IdA – Integration durch Austausch.

Ziel von IdA ist es, benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Chancen auf dem Arbeitsplatz zu bieten. Jugendliche mit „multiplen Vermittlungshemmnissen“ (physische und psychische Gesundheit, Lernbehinderung, schwierige Lebenslagen etc.) und jungen Alleinerziehenden ohne berufliche Perspektive wird hier ermöglicht, ein Auslandspraktikum zu machen: z.B. auf einem Demeterhof in Slowenien oder in Betrieben auf Kreta.

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Besuch in der Flüchtlingsunterkunft in Traunstein

Noch vor einigen Monaten hat die Diskussion um die Unterbringung von Flüchtlingen in Traunstein für großen Wirbel gesorgt. Anwohner wehrten sich dagegen mit dem Argument, mit Flüchtlingen in der Nachbarschaft würden ihre Grundstücke an Wert verlieren. Die Stadt Traunstein hat nun einige Flüchtlinge in einem kleinen Haus untergebracht, das in der Unteren Stadt, also einem weniger solventen Viertel, liegt.

Aber es gibt auch viele Traunsteiner, die empört über die Argumente der Anlieger waren und den Flüchtlingen zeigen wollen, dass sie bei uns willkommen sind.

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NOlympia 2022

Gestern Abend in Bergen bei der Podiumsdiskussion zum Thema Olympische Winterspiele gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Katharina Schulze. Mehr als 100 Zuhörer und Mitdiskutierer zeigen: Die mögliche Bewerbung beschäftigt die Menschen in unserer Region!

Grundsätzlich sind Olympische Spiele ja eine gute Sache – sie stehen für Fairness, für Frieden, für Völkerverständigung, für ehrlichen sportlichen Wettkampf. Aber so, wie Olympia jetzt vom IOC ausgestaltet wird, muss man es einfach ablehnen!

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Ein wahres Fest!

Diesen Samstag durfte meine Familie und ich über den ganzen Tag mehr als 500 Menschen auf unserem Hof willkommen heißen. Es war ein wahres Fest und dafür möchte ich allen Gästen und besonders unseren Helfern von Herzen danken!

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Die Collage soll schon einen kleinen Eindruck von unserem Fest vermitteln. Da heute Aufräumen angesagt war und viele Bilder vom Fest diese Woche noch bei uns eintreffen werden, könnt ihr hier bald einen ausführlicheren Bericht zum Fest und natürlich auch zu den Auftritten von mir und Magarete Bause bekommen.

Zuflucht und Chance: Das Wilhelm Löhe Heim in Traunreut

Helles Grün, weiß gestrichenes Holz, kunstvoll arrangierte Spiegel im Flur und ein einladend gedeckter Tisch, der auf den mitgebrachten Kuchen wartete, empfingen die Besucherinnen der Mädchenwohngruppe im Wilhelm Löhe Heim in Traunreut. Doris Wagner, Bundestagskandidatin Bündnis 90/ Die Grünen und Gisela Sengl,  Landtagskandidatin Bündnis 90/ Die Grünen informierten sich über das Wilhelm Löhe Heim und besonders über die heilpädagogische Mädchenwohngruppe dort.  Begleitet wurden sie von Ulrike Tieman-Glaser, Geschäftsbereichsleiterin Wohnbereich 2 des Heims, in dem Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen, psychischen Belastungen und geistigen Behinderungen für einen vereinbarten Zeitraum ein Zuhause  finden.

Die drei Erzieherinnen der Mädchenwohngruppe berichteten vom Alltag mit den Mädchen: Von den Schwierigkeiten, die sechs Mädchen im Alter zwischen 11 und 18 Jahren haben, sich auf ein gemeinsames Fernsehprogramm zu einigen. Von der Aufsicht über facebook- und handy-Nutzung und den eingeschränkten Rückzugsmöglichkeiten in den 2-Bett-Zimmern. Sie erzählten von der gemeinsamen Gestaltung der Räume der Mädchen mit Farbe, die sie aus dem Verkauf von Basteleien auf dem Weihnachtsbasar finanzierten.  Während der Führung durch die Wohnung wurde den Besucherinnen das Erstellen der Einkaufslisten und das Heranführen der Mädchen an selbstständiges Einkaufen und Kochen erklärt.

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