Aus der Region

Bergsteigerdorf Ramsau: Ein grüner Weg in einen zukunftsfähigen Tourismus

2015 wurde Ramsau vom Deutschen Alpenverein als erstes Bergsteigerdorf Bayerns ausgezeichnet. Mit viel Herzblut treibt die Gemeinde Ramsau damit ihre nachhaltige Dorfentwicklung nicht nur für den Tourismus, sondern ganz besonders für die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung voran. Bei einem Ortstermin informierte ich mich gemeinsam mit einer Delegation unserer Fraktion, welche Chancen und Herausforderungen den Beteiligten bei der Umsetzung des Konzepts begegnen. Bergsteigerdorf Ramsau: Ein grüner Weg in einen zukunftsfähigen Tourismus weiterlesen

„Es geht nur, wenn alle zusammenhalten“

Wie kommen wir wieder raus aus der Milchpreiskrise? Das war eines der beherrschenden Themen meines Besuchs der Berchtesgadener Milchwerke – die Molkerei, die derzeit völlig zu Recht als leuchtendes Beispiel für nachhaltiges und erfolgreiches Wirtschaften im Milchsektor herangezogen wird.

36 Cent erhalten die Genossenschaftslandwirte derzeit von ihrer Molkerei für den Liter Milch – fast doppelt so viel wie im nationalen Durchschnitt (22 Cent; Stand 25.7.2016). Doch dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: schon seit Jahren verfolgt die Molkerei eine Strategie, die, ausgehend von den Verbraucherwünschen, alle Marktteilnehmer im Blick hat.

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Rinderzuchtverband auf neuen Wegen

Als Ehrengast war ich bei der Tierschau anlässlich des 120-jährigen Jubiläums des Rinderzuchtverbands in Traunstein eingeladen.
Beim Bambini Wettbewerb zeigte der Züchternachwuchs stolz, was sie können – nur so manches Kalb gebärdete sich störrischer als ein Esel!
Inzwischen gibt es auch einige Züchterinnen; auch in dieser Männerdomäne fassen die Frauen also langsam Fuß. Überhaupt begibt sich auch der Zuchtverband auf neue Wege. Im Vorwort der Festschrift heißt es: „Der hohe Standard, den das Fleckvieh in den sekundären Zuchtmerkmalen erreicht hat, wird nicht einem bedingungslosen Wettrennen nach höherer Milchleistung geopfert.“ Die Züchtungsmerkmale Fruchtbarkeit und Lebensleistung werden auch hier immer wichtiger.

Grüne Politik – pragmatisch und konkret

Landtagsabgeordnete Gisela Sengl zu Informationsbesuch bei Bürgermeister Stefan Schneider

Bergen. (al) In unregelmäßigen Abständen besucht Gisela Sengl (MdL) die Gemeinden in ihrer Region, um dort Anliegen, Sorgen und Erfahrungen zu sammeln, um sie im Landtag und auf weiteren Ebenen einbringen zu können und der Kommune damit eine Stimme zu geben. Sie wolle dies tun, um generell eine gute Verbindung zwischen der kommunalen Ebene und dem Landtag zu etablieren und aufrecht zu erhalten. Auf Einladung von Bürgermeister Stefan Schneider traf sich die agrarpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende nun mit einem Parteikollegen im Rathaus von Bergen. Bekanntlich ist Stefan Schneider der erste grüne Bürgermeister in der Region nach Sepp Daxenberger in Waging. Dankbar erinnerte er an die jahrzehntelange Aufbauarbeit seiner Mitstreiter, die damals Themen anstießen, die heute „Mainstream“ seien.

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Miteinander von Umwelt- und Forstinteressen

Einen mit Informationen prall gefüllten Wandertag verbrachte ich im Nationalpark Berchtesgaden. Nach einer kurzen Einführung zu Historie und Organisationsstruktur im Haus der Berge nahmen mich die Leiter des Sachgebiets Parkmanagement mit in eine steile Schutzwaldzone oberhalb von Ramsau. Frau Dr. Kathrin Rinneberg und ihr Stellvertreter Peter Niederberger verdeutlichten zunächst anhand ausgezeichnetem Kartenmaterials die unterschiedlichen Waldentwicklungszonen. In diesem Bereich der „Borkenkäfer-Bekämpfungszone“ wurde mir die mühsame Arbeit der Waldarbeiter bewusst, die in unermüdlicher Kleinarbeit Borkenkäfernester suchen und unschädlich machen. Stolz zeigte mir Frau Rinneberg auch die sichtbaren Erfolge bei Waldumbau und Waldentwicklung.  Miteinander von Umwelt- und Forstinteressen weiterlesen