Ernährung

Jetzt red i: Endlich mal die Sau rauslassen!

Jetzt red i – und zwar gestern Abend live im Bayerischen Fernsehen! Mit Gerhard Stadler vom Bauernverband und dem fachkundigen Publikum diskutierte ich in Rottenburg a.d. Laaber über Schweinehaltung. Deren Folgen sind gerade hier in der Region brisant, kommen im benachbarten Hohentann auf 4.000 Einwohner doch gut und gerne 68.000 Mastsäue, die Region gilt umgangssprachlich auch als „Speckgürtel“ Niederbayerns.

Das Thema geht mir besonders ans Herz, da ich als Bäuerin die Zwickmühle kenne, in der sich viele Betriebe befinden. Auch ich hatte eine Zeit lang Bio-Schweine und weiß, dass das Geschäft nicht einfach und die Konkurrenz groß ist. Nichtsdestotrotz muss es einen Wandel geben – zum Wohle aller. Jetzt red i: Endlich mal die Sau rauslassen! weiterlesen

Regionalität in der Landwirtschaft braucht regionale Verarbeitungsbetriebe

Die Probleme bei der Betäubung von Schweinen im Chiemgauer Landschlachthaus in Trostberg traten bis jetzt nur bei Bio-Schweinen auf; es wird vermutet, dass sie deshalb wirklich in deren Konstitution begründet ist: Bioschweine sind vitaler und noch dazu oft schwerer als ihre konventionellen Artgenossen. Wichtig ist: kein Tier – ob bio oder nicht – musste leiden, weil im Zweifel sofort nachbetäubt wurde.  Regionalität in der Landwirtschaft braucht regionale Verarbeitungsbetriebe weiterlesen

Grüne fordern Qualitätsstandards für Schulverpflegung

Fast jedes zwölfte Kind in Bayern ist bei seiner Einschulung übergewichtig. “Viele Erkrankungen hängen mit Bewegungsmangel und dem daraus resultierenden Übergewicht zusammen”, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Wochenende in Bamberg mit.

Das stimmt sicherlich – aber eben nur teilweise. Denn Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen resultiert nicht nur aus mangelnder Bewegung, sondern auch aus falscher Ernährung. Ich kann aber leider keinen ernsthaften politischen Willen bei der Staatsregierung erkennen, die Ernährung von Kindern und Jugendlichen in unseren staatlichen Institutionen zu verbessern.  Grüne fordern Qualitätsstandards für Schulverpflegung weiterlesen

Weichen gestellt für Bio-Apfelsaft aus der Region

Pittenhart-Niederbrunn. Die „Streuobstinitiative Chiemgau“, ein landkreisübergreifendes Netzwerk zur Förderung des Streuobstanbaues im Chiemgau hat bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Pittenharter Dokumentations- und Begegnungszentrum Hilgerhof ihren Vorstand neu gewählt. Bei den wichtigsten Posten änderte sich nichts, lediglich bei den Beisitzern gab es neue Gesichter.

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Milch und Wein bei der Agrartour im Allgäu

Die Agrartour geht weiter! Endlich machten wir auch im Allgäu Station. Zunächst besuchte ich mit meinen Landtagskollegen Ulli Leiner und Thomas Gehring die Sennerei Gunzesried – vor Jahren noch belächelt, heute höchst innovativ: 12 Bauern erzeugen pro Jahr ca. 1,3 Millionen kg Heumilch, die komplett verkäst wird und regional vermarktet wird. Die Sennerei, übrigens eine Genossenschaft, läuft so gut, dass vor einem Jahr eine komplett neue Sennküche mit regenerativen Energie aus der Molkenverwertung gebaut werden konnte. Ein vorbildlicher Betrieb!

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Energy Drinks & Bluthochdruck: Nicht mit der Gesundheit von Kindern spielen

“Gut 68% der europäischen Jugendlichen und 18% der Kinder trinken regelmäßig Energy-Drinks. 25% der Jugendlichen trinken drei oder mehr Dosen auf einmal. Eine Alterskontrolle beim Verkauf bildschirmfoto-2016-11-09-um-09-58-31gibt es nicht.” Diese vom aid infodienst e.V. veröffentlichten Zahlen schockieren. Umso mehr, da Energy Drinks wegen ihres hohen Koffeingehalts gefährlichen Bluthochdruck verursachen können. In Deutschland gibt es geschätzte 850.000 Kinder und Jugendlichen mit Bluthochdruck – aber nur 4.000 wissen überhaupt davon. Da könne man getrost von einer “gesundheitlichen Katastrophe” sprechen, betonte der Kinderkardiologe Dr. Martin Hulpke-Wette bei einer Gesprächsrunde von Radion München zum Thema “Bluthochdruck bei Kindern und Energy Drinks”, bei der ich als Mitglied der Kinderkommission des Bayerischen Landtags teilgenommen habe.

Hier können Sie das Gespräch ansehen:

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Dorfleben: Was tun, wenn der letzte Laden dicht macht?

Mit der Bundestagsabgeordneten Doris Wagner war ich letzte Woche im Landkreis Traunstein unterwegs, um uns über die Nahversorgung ein Bild zu machen. Fakt ist: immer mehr kleine Läden machen zu. Schon jetzt gibt es zahlreiche Dörfer, die keinen Lebensmittelladen mehr haben. Vor allem für ältere Menschen und Menschen ohne Auto ist das natürlich ein Problem. Aber auch das soziale Leben im Dorf ist dadurch vielerorts in Gefahr.  Dorfleben: Was tun, wenn der letzte Laden dicht macht? weiterlesen

Delegationsreise nach Japan: von Wagyu-Rindern, Reis und Plastik

Im Rahmen einer Delegationsreise von Landwirtschaftsminister Brunner nach Japan besuchte ich kürzlich Tokyo und Fukuoka. Hier einige Eindrücke:

Fukuoka: hier trifft das traditionelle Japan auf das moderne.

 

Im japanischen Lebensmittelmarkt: sehr gute Lebensmittel, leider viel zu viel Plastik drumrum! Die Plastik-Werbung am Flughafen zeigt:  Von den großen Bemühungen hierzulande zur Plastikvermeidung ist man andernorts noch weit entfernt…

 

Da durften wir nicht fehlen: Japanisches “Oktoberfest” in Fukuoka

 

Besuch eines Zuchtbetriebes für Wagyu-Rinder und einer Reisfarm in der Nähe von Fukuoka

 

Gleich anschließend besuchten wir einen Sake-Betrieb in Fukuoka. Der traditionelle Reiswein schmeckt wirklich ausgezeichnet. Und Schuhe ausziehen ist immer obligatorisch:

 

Und überall präsent: das fantastische japanische Essen. Gesund und gut!

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Streuobst, Brot und Wein – Unterfranken schmeckt!

Fränkischer Wein, sortenreiner Streuobstsaft und frisches, regionales Brot: Unterfranken schmeckt! Im Rahmen einer Informationsfahrt durch Unterfranken erlebte ich die “Letzte Fuhre”, ein traditionelles Weinfest in der wunderschönen Altstadt von Iphofen, besuchte die Würzburger Streuobstwiesen und das Projekt “Grundwasserbäcker” in Volkach. Streuobst, Brot und Wein – Unterfranken schmeckt! weiterlesen

Staatliches Bio-Bier: Biowende bei Hofbräu und Weihenstephan

Per Landtags-Antrag haben wir die Staatsregierung dazu aufgefordert, beim staatlichen Hofbräuhaus und der Staatsbrauerei Weihenstephan die Herstellung von Biobiersorten unter der Verwendung bayerischer Rohstoffe zu veranlassen. Bei den staatlichen Brauereien in Bayern gibt es nämlich kein Biobier –  obwohl der Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung am 2013 verkündet hat, dass sich die Ökoprodukte in Bayern bis 2020 verdoppeln werden. Wir fordern deshalb, dass bis spätestens 2018 Bio-Bier von Hofbräu und Weihenstephan in den Handel kommen soll.  Staatliches Bio-Bier: Biowende bei Hofbräu und Weihenstephan weiterlesen