Wasser

Jetzt red i: Endlich mal die Sau rauslassen!

Jetzt red i – und zwar gestern Abend live im Bayerischen Fernsehen! Mit Gerhard Stadler vom Bauernverband und dem fachkundigen Publikum diskutierte ich in Rottenburg a.d. Laaber über Schweinehaltung. Deren Folgen sind gerade hier in der Region brisant, kommen im benachbarten Hohentann auf 4.000 Einwohner doch gut und gerne 68.000 Mastsäue, die Region gilt umgangssprachlich auch als „Speckgürtel“ Niederbayerns.

Das Thema geht mir besonders ans Herz, da ich als Bäuerin die Zwickmühle kenne, in der sich viele Betriebe befinden. Auch ich hatte eine Zeit lang Bio-Schweine und weiß, dass das Geschäft nicht einfach und die Konkurrenz groß ist. Nichtsdestotrotz muss es einen Wandel geben – zum Wohle aller. Jetzt red i: Endlich mal die Sau rauslassen! weiterlesen

Deutschland wegen Wasserverschmutzung und Nitrat vor Gericht

Wieder einmal verschleppt Deutschland die Umsetzung einer EU-Verordnung und riskiert damit Strafzahlungen, die wir Steuerzahler bezahlen müssen. Denn die Europäische Kommission verklagt Deutschland vor dem Gerichtshof der EU, weil es versäumt hat, strengere Maßnahmen gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat zu ergreifen.

Schuld an den Gewässerverunreinigungen wegen Nitrats ist die Landwirtschaft; die Überdüngung ist daher auch besonders stark im Schweinegürtel in Niederbayern und im intensiven Ackerbaugebiet in Mittelfranken. Grünlandregionen sind nicht betroffen.
Hier EU – Gesetzgebung absolut wichtig, verunreinigtes Wasser macht nicht an der Grenze Halt.

Schwandorfer Hähnchenmastanlage: CSU-Staatsregierung machtlos

Obwohl sie im krassen Gegensatz zum „Leitbild der bayerischen Agrarpolitik des bäuerlichen Familienbetriebs“ steht, kann die Staatsregierung offenbar nichts gegen die geplante Haltung von 300.000 Masthühnern bei Schwandorf tun. Dies geht aus der Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf meine Anfrage hervor.

Dabei ist eine Tiermastanlage solcher Dimensionen nicht nur aus ethischen und Tierschutzgründen abzulehnen: Es stehen auch gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung durch Emissionen von Ammoniak, Staub und Bakterien und die Zerstörung des Schwandorfer Naherholungsgebiet zu befürchten.  Schwandorfer Hähnchenmastanlage: CSU-Staatsregierung machtlos weiterlesen

ÖKolandbau fördern: Trinkwasser schützen!

Heute ist Weltwassertag – denn es gibt allen Anlass zur Sorge um unser Wasser. Ein großer Teil unseres Grundwassers ist mit zu viel Nitrat belastet, das vorwiegend aus der Landwirtschaft stammt.

Der Ökolandbau ist daher letztendlich der einzige Möglichkeit für einen sicheren Grundwasserschutz. Da Bio-Bauern keinen leicht löslichen Stickstoffdünger verwenden und weniger Tiere pro Flächen halten, sickern aus Bio-Böden keine schädlichen Mengen an Nährstoffen ins Grund- und Oberflächenwasser. Und weil Bio-Bauern ihre Pflanzen ökologisch schützen und kein Glyphosat und Co. einsetzen, gelangen von Bio-Höfen keine chemisch-synthetischen Pestizide ins Wasser (Quelle: BÖLW). Die Wasseraufbereitung indes zahlt jetzt schon die Gesellschaft, also jeder einzelne Wasserkunde, und nicht die Verursacher.

Deshalb fordern wir Grüne die Bundesregierung und die bayerische Landesregierung auf, die ökologische Landwirtschaft optimal zu fördern. Nicht nur, um umstellungswillige Betriebe zu unterstützen, sondern auch weil Ökolandbau den Grundwasserschutz sichert.

Glyphosat im Bier: Monsanto-Gift endlich verbieten!

Das Münchner Umweltinstitut hat die 14 meistgetrunkenen Biere der beliebtesten Biermarken Deutschlands von einem Labor auf Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat testen lassen. Das Ergebnis: Glyphosat, das am häufigsten eingesetzte Ackergift in Deutschland, wurde in allen getesteten Bieren nachgewiesen. Die gefundenen Werte lagen zwischen 0,46 Mikrogramm pro Liter (µg/l) und 29,74 µg/l, im Extremfall also fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 µg/l (hier geht’s zur Studie).  Glyphosat im Bier: Monsanto-Gift endlich verbieten! weiterlesen

Das Reinheitsgebot beginnt auf dem Acker

1516 – 2016: auf 500 Jahre Reinheitsgebot blicken die Bayerischen Brauer in diesem Jahr zurück. Doch es wird Zeit, dass wir hier viel weiter denken und sagen: Das Reinheitsgebot beginnt schon am Acker. Darüber war ich mir beim Gespräch mit Susanne Horn, Geschäftsführerin von Neumarkter Lammsbräu sowie Maria und Martha Krieger vom Riedenburger Brauhaus auf der BIOFACH in Nürnberg einig.  Das Reinheitsgebot beginnt auf dem Acker weiterlesen

Mehr Bodenschutz für Bayern

Wir haben das Internationale Jahr des Bodens zum Anlass genommen, ein ganzes Paket von Anträgen zum Thema Bodenschutz im Bayerischen Landtag einzureichen. Darüber hinaus war ich auch im Landkreis Ebersberg unterwegs, um mich über Probleme, Herausforderungen, aber auch gute Nachrichten für den Bodenschutz vor Ort zu informieren.

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Von der Kirche in Alxing besichtigten wir das Brucker Moor, eines der nur noch sehr selten vorkommenden Hochmoore. … Mehr Bodenschutz für Bayern weiterlesen

Grünes Antragspaket zum Bodenschutz

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Aus guten Grund, denn unsere Böden sind in Gefahr: „Weltweit gehen fruchtbare Böden durch Erosion verloren, werden vergiftet oder versiegelt. Der Schutz der Böden ist aber lebenswichtig. Denn Böden stellen Nahrung, Futtermittel und nachwachsende Rohstoffe bereit – und das bei immer mehr Menschen auf dem Planeten und immer anspruchsvollerem Konsum. …
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Landwirtschaft ohne Gift!

Glyphosat ist das am häufigsten gespritzte Ackergift weltweit. Ausgerechnet diesen Stoff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft und mit der nun veröffentlichten Monografie der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) auch noch wissenschaftlich belegt.

Der Alarmruf der WHO könnte gerade noch rechtzeitig kommen, denn die Zulassung für Glyphosat läuft Ende 2015 aus. Demnächst wird über eine Neuzulassung entschieden. … Landwirtschaft ohne Gift! weiterlesen

Für die Salzach als Naturfluss!

NEIN gegen den Ausbau der Salzach mit Kraftwerken – JA zur Naturflussvariante!

Dafür demonstrierten wir am Wochenende in Burghausen. Die Hochwasser des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass nur die Aufweitung der Flussläufe und die Renaturierung der Ufer und Auen die wachsende Gefahr von sturzflutartigen Hochwässern mildern können. Auch an der Salzach mit ihrem engen, fest versteinten Ufern ist es unbedingt notwendig, dem Fluss mehr Platz zu geben.

Es gilt, eine Jahrhundertchance zu wahren und damit für den Erhalt einer frei fließenden Salzach und hier lebenden seltenen Fisch- und Vogelarten einzustehen!