Ein Blick nach vorn. Die Zukunft ist GRÜN!

Agrarwende, Energiewende, Verkehrswende – die drei großen Zukunftsthemen sind alles grüne Kernthemen.

Eine gerechte Welt wird es nur mit einer nachhaltigen Landwirtschaft, dezentralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieformen  und einer Mobilitätsteilhabe für alle, also mehr öffentlichen Nahverkehr, geben.

Wenn die Landwirtschaft weltweit wirklich nachhaltig wird, gibt es eine gerechtere Verteilung der Lebensmittel und weniger Armut, weil zum Beispiel die Bauern in Südamerika ihre Flächen wieder für die eigene Lebensmittelproduktion zur Verfügung haben werden, statt genmanipuliertes Soja für Futtermittelexporte an bauen zu müssen.

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Das ewige Schönreden

Eines der größten Probleme das Bayern durch die Wahl bekommen hat ist, dass von seiner Schönheit mehr gesprochen, als dafür getan wird. Für mich hat die Vorstufe zum Paradies keine endlosen Maisfelder, immer mehr leerstehende Bauernhöfe, riesige Gewerbegebiete, Hühnerställe mit 15.000 Tieren und Dörfer wie Kleinstädte die zehn verschiedene Versicherungsagenturen statt einem Bäcker oder Metzger haben.

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Grüne Agrarpolitik – ja bitte!

Dank der vielen Menschen, die sich regional, gesund und umweltbewusst ernähren wollen, ist das Thema Agrarpolitik in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Das war wieder ganz deutlich beim Politischen Frühschoppen in Bergen, Landkreis Traunstein, zu spüren.

Der grüne Ortsverband und ihr Bürgermeisterkandidat Stefan Schneider hatten am Sonntag zu einem Politischen Frühschoppen eingeladen. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Volksmusikgruppe „Die Staad-Lustigen“.

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“Wahlkampf kann auch unterhaltsam sein”

Das war auf jeden Fall der Eindruck des Berchtesgardener Anzeigers bei unserer Veranstaltung “Ländliche Idylle” in Laufen, die ich zusammen mit Erika Schalper und dem Summeringer Haus und Hof Theater gemacht habe. Mit dieser Veranstaltung sind und waren wir schon an einigen Orten und der große Zuspruch freut uns sehr!

Damit Ihr einen Eindruck davon bekommt wie ein solcher Abend aussieht, hier eine kleine Gallerie:

Das Konzept der Veranstaltung ist eigentlich ganz einfach. Um einen neuen Blick darauf zu bekommen wie es heute ist, werfen wir einen Blick zurück. Mit Passagen aus einem Bericht eines Landarztes aus dem vorletzten Jahrhundert über die Landbevölkerung in Bayern, bekommt man einen oft recht unterhaltsamen Eindruck von Leben damals. Was wurde gegessen, wie wurde gearbeitet, wie die Freizeit verbracht und warum ließ z.B. der Respekt vor der Obrigkeit nach? Jede der Passagen vergleiche ich dann mit unserem Leben auf dem Land heute. Ist die Starrköpfigkeit und Verweigerung gegenüber Neuem, die der Landarzt damals der Landbevölkerung attestiert hatte heute noch vorzufinden? Oder ist diese Eigensinnigkeit auch der Grund, dass es z.B. im gesamten Chiemgau nur gentechnikfreie Landkreise gibt? Es gibt vieles was einem zum Schmunzeln bringt, wenn man die alten Berichte liest. Manches hat sich radikal geändert, anderes scheint in der Zeit stehen geblieben zu sein.

Grüne Themen sind Mehrheitsthemen!

Auf unserem Hoffest gab es natürlich auch viel politisches. Hier Auszüge aus einem Artikel im Trostberger Tagblatt vom 14. August 2013, geschrieben von Hans Eder:

“Margarete Bause, die bayerische Spitzenkandidatin der Grünen und Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion, sprach sich bei ihrem Auftritt auf dem Hoffest der Biogärtnerei Dandl/Sengl in Sondermoining gegen zu große landwirtschaftliche Einheiten aus. Dabei hatte sie zwei Erlebnisse im Hinterkopf: zum einen eine Demonstration gegen einen geplanten Mastbetrieb mit bis zu 12000 Schweinen bei Donauwörth einerseits und eine eindrucksvolle Betriebsführung von Hans Dandl durch seine biologische Gärtnerei andrererseits.

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 Bause kritisierte, die CSU gebe vor, sich für bäuerliche Landwirtschaft einzusetzen, ermögliche andererseits aber einen so großen Betrieb – noch dazu einem holländischen Investor, der zu Hause einen solchen Betrieb gar nicht mehr eröffnen dürfte. Öffentliche Gelder, so Baus, dürfte es nur für Leistungen geben die der Natur zugute kommen, nicht aber für so große Betriebe: „Sonst kaufen wir uns mit Steuergeld Lebensmittelskandale und sorgen für Dumpingpreise.“ Gegen derlei Entwicklungen müsse man auf allen Ebenen gegensteuern, forderte die Abgeordnete.

Von daher wäre es wichtig, dass gerade Praktikerinnen wie Gisela Sengl in den Landtag kommen, die die Situation in der Landwirtschaft genau kenne. Gerade weil jetzt auch wichtige Weichenstellungen anstehen, etwa in Sachen Energiewende, Zukunft der Landwirtschaft oder Bidlung, sei die Wahl am 15. September ein entscheidende Wahl; denn „manche Sachen kann man nicht einfach aussitzen und später machen. Da muss man jetzt die richtigen Weichen stellen für die Zukunft.“

Bause appeliierte an die Menschen, zur Wahl zu gehen. Nachher zu jammern, helfe nichts mehr. Insgesamt aber sei sie sich sicher, „ein sauberes Ergebnis„ einfahren zu dürfen, und sie freue sich schon , wenn sie dann Gisela Sengl in der Fraktion begrüßen könne.

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Ein wahres Fest!

Diesen Samstag durfte meine Familie und ich über den ganzen Tag mehr als 500 Menschen auf unserem Hof willkommen heißen. Es war ein wahres Fest und dafür möchte ich allen Gästen und besonders unseren Helfern von Herzen danken!

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Die Collage soll schon einen kleinen Eindruck von unserem Fest vermitteln. Da heute Aufräumen angesagt war und viele Bilder vom Fest diese Woche noch bei uns eintreffen werden, könnt ihr hier bald einen ausführlicheren Bericht zum Fest und natürlich auch zu den Auftritten von mir und Magarete Bause bekommen.

Agrarpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag