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Merkel-Regierung tischt Europa Gen-Honig auf

Schrecklich aber wahr: der Kampf gegen Monsanto & Co muß weitergehen!

Pressemitteilung von Harald Ebner vom 08.05.2014

Zum heutigen Beschluss des EU-Ministerrates für Auswärtige Angelegenheiten/Handel zur Änderung der EU-Honigrichtlinie, wonach Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss, erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Die Bundesregierung hat heute bei einer klammheimlichen Hinterzimmer-Abstimmung in Brüssel endgültig besiegelt, dass Honig mit Gen-Pollen nicht gekennzeichnet werden muss. Das gilt selbst für Honig, der vollständig von Gentech-Pflanzen stammt. Damit tritt die Bundesregierung erneut den Willen der Verbraucherinnen und Verbraucher und auch der Imkerinnen und Imker mit Füßen.  Merkel-Regierung tischt Europa Gen-Honig auf weiterlesen

Maßvoller Ausbau der A8

Seit Jahrzehnten sind die Anwohner der Bundesautobahn A 8 im Bereich zwischen Rosenheim und der Landesgrenze ungeschützt Lärm und Abgasen ausgesetzt. Die Autobahn selbst ist wegen fehlender Standstreifen gefährlich, wie die Unfallzahlen belegen, und die Fahrbahn sowie die Brückenbauwerke schadhaft.

Im Mittelpunkt eines Meinungsaustausches zwischen den Abgeordneten der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag Markus Ganserer, Claudia Stamm und Gisela Sengl sowie dem Vorstand der überregionalen Bürgerinitiative „A 8 – Bürger setzen Grenzen“ stand daher die Forderung, die A 8 zwar zügig, aber vor allem maßvoll und bedarfsgerecht auszubauen.

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Linde-Kantine: Bio und regional für täglich 2000 Mitarbeiter

Agora – im antiken Griechenland zentraler Ort der Begegnung und Versammlung – ist nicht nur der Name des Betriebsrestaurants der Linde-Mitarbeiter sondern auch Auftrag und Ziel des Küchenmeisters Kurt Stümpfig: Begegnung mit gutem, regionalem und biologischem Essen. Zubereitet von Meistern ihres Fachs. Die voll belegten Mittagstische und Menschen, die entspannt und motiviert nach der Mittagspause an ihren Arbeitsplatz gehen, bestätigen, was oftmals in Zweifel gezogen wird: für Geschmack und gesundes Essen wird bereitwillig überdurchschnittlich mehr ausgegeben wenn Qualität und Service stimmen.

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Ökologische Vorrangflächen ohne Dünger und Pestizide!

Der Bundesrat ist den Empfehlungen der Ausschüsse für Agrarpolitik und Verbraucherschutz und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefolgt und beschließt in seiner Stellungnahme zu ökologischen Vorrangflächen: Der Einsatz von Düngemitteln und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ist auf den Flächen im Umweltinteresse ausgeschlossen.

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Gegen den Willen des Volkes

Über 80 Zuhörer kamen am 30. April zu meinem Vortrag über das Freihandelsabkommen nach Kirchanschöring – darunter auch Bürgermeister Birner und einige Gemeinde- und Stadträte aus den umliegenden Gemeinden, was mich besonders freut.
Die Reaktionen der Zuhörer auf die aufgezeigten Folgen des geplanten Abkommens zeigten mir, das Frau Merkels Politik, das TTIP unbedingt und möglichst zügig durchzuboxen, völlig an uns Bürgern vorbei geht:

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Landwirtschaft – quo vadis?

Beim heutigen Seminar in Triesdorf wurden Entwicklungstendenzen in der Agrarbranchen beleuchtet. Die Zeit ist reif: Klimawandel, Ressourcenknappheit und gesellschaftlicher Druck setzen das Thema Nachhaltigkeit in der konventionellen Landwirtschaft auf die Tagesordnung. Selbst Konzerne wie BASF bewerten in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Wirtschaftlichkeit, Soziales und Umweltschutz als gleichwertig.

Umso verwunderlicher ist es, dass der Bauernverband so sehr auf der Aushöhlung des Greenings besteht. Moderner Maschineneinsatz, Kenntnisse aus der Forschung und Erfahrung sollten dazu dienen, Boden, Klima und Wasser zu schützen und die Biodiversität zu erhalten.

Ökolandbau-Tag in Triesdorf

Beim Ökolandbau-Tag der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ging es um angewandte Forschung und Beratung für den ökologischen Landbau in Bayern. Die ständig zunehmende Teilnehmerzahl beweist das große Interesse am Ökolandbau. Teilnehmer aus Bayern und dem deutschsprachigen Alpenraum konnten unter mehr als 40 Vorträgen zu den Themen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung wählen. Hier einige Beispiele:

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