Agrarpolitik

Gratulation zum Ökolandbau-Förderpreis – mehr Unterstützung durch Bundesregierung nötig

Zur Verleihung des diesjährigen Förderpreises Ökologischer Landbau erklären Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Wir gratulieren allen Preisträgern zu dieser wichtigen Auszeichnung. Die prämierten Bio-Betriebe bestätigen eindrucksvoll die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Deutschland.

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Neues Amt bei der BAG Landwirtschaft: Auf geht’s!

Ich freue mich sehr über meine Wahl zur Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländliche Entwickung gemeinsam mit Dietmar Johnen.

Die Schwerpunkte meiner agrarpolitischen Arbeit sind:

  1. Die Stärkung der regionalen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung. Auf diesen drei Gebieten bringe ich durch mein berufliches Umfeld viel Erfahrung mit. Die regionale Landwirtschaft kann nur überleben, wenn auch die Verarbeitung und Vermarktung in der Region gesichert ist. Der Begriff Region umfasst für mich ganz Deutschland. Hier kleiner zu denken macht für mich als Mitgliedsland der Europäischen Union keinen Sinn.
  2. Mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen sehe ich hier auch eine große Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft und einen Widerspruch zur Regionalität. Der Gentechnik könnte durch das Freihandelsabkommen Tür und Tor geöffnet werden und sie damit auf unseren Tellern landen. Deshalb fordere ich, die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen öffentlich und transparent zu machen. Die landwirtschaftliche Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln als Teil des Freihandelsabkommens macht aber nur Sinn, wenn dabei unsere europäischen Standards übernommen werden.
  3. Ökologischen Landbau als Parallelfach in allen landwirtschaftlichen Berufsschulen, Fachschulen und Universitäten einführen.
  4. Agrarpolitik nicht nur als Klientelpolitik für die Bauern sehen, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schließlich hat die Richtung der Agrarpolitik Auswirkungen auf unsere gesamten Lebensgrundlagen: auf eine intakte Umwelt, auf den Klima- und Tierschutz, auf die Qualität unserer Lebensmittel und damit auf die Gesundheit der Menschen. Diese Punkte müssen wir im Sinne unserer Wähler wieder viel deutlicher  vertreten, denn die Folgekosten der industrialisierten Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion müssen wir alle teuer bezahlen.
  5. Gutes und gesundes Essen steht für Lebensfreude, auch das sollten wir Grüne wieder mehr und offensiver rüberbringen.

Wir brauchen nicht nur die Energiewende, sondern wir brauchen auch eine Agrarwende! Es ist unser oberstes Ziel, diese voranzubringen. Bei unserer nächsten Sitzung Ende Februar möchten wir ein Papier mit unserer Stellungnahme zum geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen verabschieden.

Mein Besuch auf der Grünen Woche in Berlin

Hier einige Eindrücke meines Besuchs in Berlin im Rahmen der Grünen Woche:

IMG_4016Ich freue mich über mein Amt als neue Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft und ländliche Entwicklung gemeinsam mit meinem rheinland-pfälzischen Kollegen Dietmar Johnen. Wir haben viel vor: Schon bei der nächsten Sitzung im Februar wollen wir ein Papier mit unserer Stellungnahme zum Transatlantischen Freihandelsabkommen verabschieden. Unser oberstes Ziel ist es, die Agrarwende voranzubringen.

Gemeinsam mit meinen Landtags-Kollegen Rosi Steinberger und Uli Leiner besuchte ich die Demonstration unter dem Motto „Wir haben es satt“. 30 000 Menschen waren dabei und demonstrieren mit uns für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und für gutes Essen.

Interessante Gespräche und viele Anregungen bei der Grünen Woche (Bild 1 und 2 mit freundlicher Genehmigung von www.gruenewoche.de)

Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen!


Mit der grünen Landtagsfraktion und MdEP Martin Häusling besuchte ich im Rahmen der Fraktionsklausurtagung die „Nudelmacherei Hierl“ im Landkreis Straubing. Der Betrieb verarbeitet ausschließlich Getreide aus der näheren Umgebung und ist damit ein Musterbeispiel für regionale landwirtschaftliche Erzeugung. Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen! weiterlesen

Weniger als erhofft, aber ein Schritt in die richtige Richtung

Ein breites Bündnis aus Bauern, Verbrauchern, Imkern und Naturschützern forderte gestern bei einer Kundgebung entscheidende Weichenstellung in der Agrarpolitik

Mehr Förderung für kleinere Betriebe und eine Umschichtung der Mittel in die zweite Säule für mehr Umweltprogramme und Regionalprogramme – das waren die Hauptknackpunkte der gestrigen Konferenz der Agrarminister, und dank der Standhaftigkeit der fünf Grünen Agrarminister konnte davon jetzt tatsächlich etwas verwirklicht werden.

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Wie geht’s weiter für uns Bauern?

Zur Konferenz der Agrarminister am 4.11.2013 in München

Am Montag wird auf der Agrarministerkonferenz in München über die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform entschieden.

Dabei geht es wieder mal ums Geld, um ziemlich viel Geld, ganz genau um 6 Milliarden Euro für Deutschland aus dem Agrarhaushalt, der 59 Milliarden Euro umfasst. Die nationale Verteilung obliegt den Agrarministern in den einzelnen Staaten.

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