Agrarpolitik

Ökolandbau-Tag in Triesdorf

Beim Ökolandbau-Tag der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ging es um angewandte Forschung und Beratung für den ökologischen Landbau in Bayern. Die ständig zunehmende Teilnehmerzahl beweist das große Interesse am Ökolandbau. Teilnehmer aus Bayern und dem deutschsprachigen Alpenraum konnten unter mehr als 40 Vorträgen zu den Themen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung wählen. Hier einige Beispiele:

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Greening ernst nehmen!

Zum Dringlichkeitsantrag „Agrarförderung umwelt- und klimagerecht gestalten – Greening ernst nehmen“ halte ich meine erste Rede im Plenum!

140404_ersteRede„Unser Antrag lautet: Agrarförderung umwelt- und klimagerecht gestalten – Greening ernst nehmen. Aber warum brauchen wir überhaupt das Greening? Und was bedeutet es?

In der industriell betriebenen Landwirtschaft sind Tiere und Pflanzen nicht mehr ein lebendiger Teil der Natur, sondern nur noch Produktionsfaktoren, die maximale Leistungen mit Hilfe von viel Chemie, Maschineneinsatz und Futtermittelimporten abliefern müssen. Greening ernst nehmen! weiterlesen

Agrarministerkonferenz: Wieder kein echtes „Greening“

Schade: bei der Agrarministerkonferenz in Cottbus hat sich die CSU in Person von Agrarminister Brunner gegen das Verbot von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf Ökologischen Vorrangflächen ausgesprochen – und verhindert damit echtes Greening. Diese Flächen sind aber das Herzstück des Greenings – und damit wird die ganze Sinnhaftigkeit des Greenings in Frage gestellt.

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1. Agrarpolitisches Treffen

Zum ersten Agrarpolitischen Treffen in dieser Legislaturperiode habe ich Fachleute aus dem Aktionsbündnis BGL Traunstein, Landwirte aus dem Chiemgau und Vertreter von Verbänden eingeladen. Als agrarpolitische Sprecherin ist es mir wichtig, nicht nur  Kontakt zu Verbänden und Funktionären zu halten, sondern auch Kontakt zu den Landwirten, zu denen, die in der Landwirtschaft arbeiten und davon leben.

Gemeinsam haben wir definiert, was in unserer politischen Arbeit der nächsten Jahre die Schwerpunkte sein sollten:

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Good bye Reinheitsgebot, Grüß Gott Monsanto!

Geschafft – mein erstes Fachgespräch im Landtag war ein wirklicher Erfolg! Fast 100 Besucher diskutierten mit mir und meinen Gästen die Folgen und Risiken eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU für uns Bürger:

Hinter verschlossenen Türen verhandelt die EU-Kommission mit den USA das TTIP, das Transatlantische Freihandelsabkommen. Die Bürger und ihre Vertreter, die Parlamente sind ausgeschlossen – im Gegensatz zu zahlreichen Vertretern aus der Wirtschaft. Sind diese doch auch die einzigen Nutznießer eines solchen Abkommens.

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Beim Bund Deutscher Milchviehhalter

Aus meinem kurzen Grußwort im Bierzelt beim Kloster Reuthe am BDM-Abend:

„Heute haben wir schon viel von unserem Europaabgeordneten Martin Häusling zum transatlantischen Freihandelsabkommen gehört. Uns muss eines klar sein: wenn es zu diesem Abkommen kommt, gibt es uns alle nicht mehr, dann ist es aus mit der bäuerlichen Landwirtschaft –  denn mithalten können da nur die riesengroßen industriellen Agrarbetriebe. Und dann haben wir die Gentechnik da. Solange haben wir gekämpft dagegen und jetzt soll die Gentechnik mit so einem Abkommen auf unseren Tellern landen? Wir müssen uns wehren gegen den Würgegriff von Monsanto & Co.
So und jetzt prost – genießen wir das bayerische Bier, so lange es es noch gibt. Denn durch das Abkommen ist auch das bayerische Reinheitsgebot bedroht, dass es immerhin schon seit 500 Jahren gibt! Wir wollen keine amerikanische Plörre trinken müssen, sondern wir wollen unser gutes Bier!“

Anerkennung für ökologische Landwirtschaft

Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart
Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart

Der Gemeindeverbund Waginger See hat den Wettbewerb des Landwirtschaftsministerium gewonnen und darf sich jetzt gemeinsam mit vier anderen Gemeinden in Bayern “Ökomodell-Region” nennen. Der Wettbewerb soll positive Impulse für Umweltschutz, Klimaschutz und regionale Erzeugung und Vermarktung in der Region geben. Der Knackpunkt wird dabei bei der Ausbildung und Beratung der Landwirte hin zu mehr ökologischem Landbau liegen. Anerkennung für ökologische Landwirtschaft weiterlesen

Mehr Öko-Landbau für den Waginger See

Die „Ökomodell-Region Waginger See“ wird es geben! Der Gemeindezusammenschluss rund um den Waginger See hat es geschafft, die Jury des von Landwirtschaftsminister Brunner initiierten Wettbewerbs zu überzeugen und profitiert damit von zusätzlichen Fördermitteln des Freistaats für zukunftsfähige Ideen und Projekte.

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Fehlentwicklung auf dem Markt für Bioprodukte

Bio boomt – aber ohne die heimischen Bauern! In Deutschland, dem zweitgrößten „Bioland“ der Welt, werden immer mehr Bio-Produkte gekauft. Allerdings hält die heimische Landwirtschaft mit diesem Megatrend nicht Schritt. Die Regierung hat in den letzten Jahren schlichtweg verschlafen, konventionelle Landwirte zur Umstellung auf Bio zu ermuntern. Deshalb müssen sogar Bio-Kartoffeln, -Karotten und -Zwiebeln importiert werden – obwohl hierzulande ideale Anbaubedingungen herrschen.

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Grüne wählen Johnen und Sengl als Sprecher

aus: Agrar Europe 5/14

BERLIN. Dietmar Johnen von Bündnis 90/Die Grünen im rheinland-pfälzischen Landtag ist vergangene Woche zum Sprecher der parteieigenen Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft wiedergewählt worden. Im zur Seite steht als Sprecherin die bayerische Landtagsabgeordnete Gisela Sengl. Die Bündnisgrünen werten diese Personalentscheidungen als klares Zeichen für eine Stärkung der Agrarwende hin zu einer ökologischen und sozial fairen Landwirtschaft.

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