Ernährung

Heimat, Genuss, Kultur – einzigartig oder austauschbar?

Was macht Bayern aus? Heimat, Genuss und Kultur, untrennbar miteinander verbunden. Wir Grüne sind überzeugt: Mit unserer Ernährung und unserem Konsumverhalten können wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Heimat leisten.

Eine ökologische und regional verankerte Landwirtschaft sorgt für frische Produkte. Gastronomie, Handwerk, Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung schaffen Werte und erhalten Wirtschaftsstrukturen und Wertschöpfung in den Regionen. Unsere Wirtshäuser bieten seit jeher der politischen Diskussion, der Kultur und regionalen Spezialitäten eine Heimat. Diesen Reichtum, den der ländliche Raum bietet, wollen wir erhalten. Weil er unsere Heimat einzigartig und unsere Heimat nicht austauschbar ist.

Die „Agrartour“ der grünen Landtagsfraktion wird in den nächsten Wochen und Monaten durch ganz Bayern mit Betriebsbesuchen und Veranstaltungen in Wirtshäusern vertreten sein. Gisela Sengl, die agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, informiert sich vor Ort gemeinsam mit grünen Kolleg/innen, wie regionale Wirtschaftskreisläufe und nachhaltige ökologische Landwirtschaft funktionieren kann.

Unsere bisherigen Stationen:

Mittelfranken (mit Markus Ganserer)

Oberbayern/Maisach (mit Sepp Dürr)

Oberbayern/Freising (mit Christian Magerl)

Unterfranken/Kreis Aschaffenburg (mit Thomas Mütze)

Unterfranken/Frammersbach, Schweinfurt (mit Kerstin Celina)

Niederbayern (mit Rosi Steinberger)

Oberpfalz (mit Jürgen Mistol)

Oberbayern: Andechs/Weßling/Inning (mit Katharina Schulze)

Oberfranken (mit Ulrike Gote)

Mittelfranken (mit Martin Stümpfig)

Oberbayern/Traunstein (mit Gisela Sengl)

Oberbayern/Weilheim (mit Ludwig Hartmann)

Kommende Termine:

Freitag, 4. März: Mittelfranken (mit Verena Osgyan)

Genmais-Verbote: Nicht aus der Verantwortung stehlen, Herr Schmidt!

Hier eine PM von Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik der Bundestags-Grünen:

Zum neuen Gentechnik-Gesetzentwurf von Agrarminister Christian Schmidt erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Es ist gut, dass Minister Schmidt in Bewegung kommt. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Und er muss sich noch weiter bewegen: Die neuen Gutachten von Frau Hendricks zeigen, dass Genpflanzenverbote auf Bundesebene rechtssicherer sind, als wenn sie von den Bundesländern ausgesprochen werden. Schmidt muss auf seinem Irrweg jetzt eine komplette Kehrtwende machen, statt eine Seitenabzweigung mit ungewissem Ausgang zu nehmen. Die Bundesländer sind auch im neuen Entwurf noch viel zu sehr in der Verantwortung, die Schmidt aber selbst tragen muss.  Genmais-Verbote: Nicht aus der Verantwortung stehlen, Herr Schmidt! weiterlesen

Gesundes Essen, gesunde Lebensmittel – regional & bio

Letzte Woche lud der Kreisverband Ansbach zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung „Bio sucht Bauer – alle wollen Bio, aber wer baut’s an?“ in Weidenbach ein.

Die Nachfrage nach Biolebensmitteln steigt ständig. Es handelt sich keineswegs um Exoten, die zwangsweise importiert werden müssten, sondern um ganz normale Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten oder Milch. Die Frage ist nur: wer baut diese gesunden Lebensmittel an? Die heimische Produktion kann die Nachfrage nach Bioprodukten aktuell bei weitem nicht befriedigen. Biokartoffeln werden aus den Niederlanden oder als Frühkartoffeln aus Ägypten importiert, Biomilch aus Österreich. Die Verbraucher würden sehr viel lieber bayerische Produkte kaufen – der Markt ist vorhanden, die Chance müsste nur ergriffen werden. Gesundes Essen, gesunde Lebensmittel – regional & bio weiterlesen

Schulfruchtprogramm: frisches Obst für Schule und Kindergarten

Hier einige Anmerkungen zur gestrigen Diskussion im Agrarausschuss über das Schulfruchtprogramm:

Zu den aktuellen Problemen beim Schulfruchtprogramm:

 

Zur verbesserungswürdigen Mengenregelung beim Schulfruchtprogramm:

 

Zu den Grünen Vorschlägen und Initiativen zur Verbesserung beim Schulfruchtprogramm:

Slow Food schmeckt besser

Das Zusammentreffen mit dem Vorstand von Slow Food Deutschland auf der Slow Food Messe in Stuttgart hat mich besonders gefreut. Für mich ist ja Ausbildung und Weiterbildung beim Thema Ernährung elementar; Slow Food sieht das ähnlich: Ernährungskompetenz können junge Menschen nur durch Anschauung, oder besser selber Hand anlegen, erwerben. Ich unterstütze deshalb voll und ganz die Slow-Food-Idee des „pflückenden Klassenzimmers“ und werde mich für eine Modellschule einsetzen. Wir sind uns einig: das Thema Ernährung gehört politisch einfach höher aufgehängt!

Bäcker, Metzger, Koch: Auszubildende gesucht!

Im Bayerischen Landtag diskutierte ich am vergangenen Freitag mit Experten der Handwerkskammer, aus Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Gehring über den Lehrlingsmangel im Gast- und Lebensmittelhandwerk.

Immer mehr Menschen wollen wissen, wie und wo ihre Lebensmittel hergestellt werden. Eine gute Ausbildung im Gast- und Lebensmittelhandwerk schafft dafür die Basis. Das Problem ist der Fachkräftemangel: seit Jahren sind die Bewerberzahlen in den Ausbildungsberufen rückläufig. Bäcker, Metzger, Koch: Auszubildende gesucht! weiterlesen

Einladung zum Fachgespräch

Immer mehr Menschen wollen wissen wie und wo ihre Lebensmittel hergestellt werden. Sie finden: Gutes Essen ist regional, bio und frisch zubereitet. Wir sind überzeugt: Eine gute Ausbildung schafft die Basis für gutes und gesundes Essen.

Aber der Fachkräftemangel macht auch vor dem Gast- und Nahrungsmittelgewerbe nicht halt. Es fehlen die jungen Leute. Dabei werden immer wieder die Ausbildungsqualität und die Attraktivität der Betriebe in Frage gestellt. Diskutieren Sie mit uns, was eine gute Ausbildung ausmacht, und was die Politik tun kann.

Ich freue mich, Sie und Euch zu diesem Termin begrüßen zu dürfen – am besten gleich hier anmelden: http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/fachgespraech-gutes-essen-braucht-gute-ausbildung

Wird Deutschland zum Import-Weltmeister?

Bei meinem Besuch der Biofach am Donnerstag in Nürnberg sprach ich mit zahlreichen regionale Produzenten und Akteuren der Bio-Branche. Mein Fazit: Die Branche boomt nach wie vor – und bietet damit, gerade für die noch kleinstrukturierten bayerischen Bauern, eine Riesenchance! Nutzen wir sie!  Wird Deutschland zum Import-Weltmeister? weiterlesen

VIDEO: Gisela Sengl zu Massentierhaltung

Wir alle wollen „gut“ essen! Gut heißt natürlich: frisch und gesund. Aber eben auch gut gegenüber der Natur, von und in der wir leben, und gut gegenüber den Nahrungsmittelproduzenten, also vor allem unseren Bauern.

Zu gutem Essen gehört für mich auch Fleisch. Aber ich möchte wissen, wo es herkommt, und wie die Tiere leben durften. Es ist unsere Entscheidung: Wie sollen die Tiere leben, die wir essen?