Mehr Impulse für die Ökomodellregionen

Auf die Einladung der Kreisverbände Amberg und Amberg-Sulzbach hin berichtete ich in Amberg über meine Erfahrungen bei und mit den Ökomodellregionen. Hier der Bericht:

Gisela Sengl, agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, zeigte am Beispiel „Waginger See“ eindringlich, welche negativen Folgen – nämlich starkes Algenwachstum – der Nährstoffeintrag durch intensive Landwirtschaft bewirkte. Durch den Umstieg auf ökologischen Landbau in Zusammenhang mit der Ausweisung einer Ökomodellregion konnten diese Auswirkungen deutlich reduziert werden.  

An weiteren Beispielen konnte Gisela belegen, daß besonders Initiativen einzelner oder Gruppen in den Modellregionen viel bewegen konnten, um Bioprodukte aus der jeweiligen Region bekannt zu machen. Auch warb sie für Regionales und Kreatives in Bio-Qualität, das wie das „Glasl-Brot“ sich zu Renner für Touristen und Einheimische entwickelt hat.

Als Rat für neue Ökomodellregionen fasste sie zusammen, daß es wichtig sei, viele Gruppen, Anbieter und Institutionen unter dem Dach der Modellregion zusammenzubringen, um so viele Menschen ansprechen zu können und auf diese Weise mit Bio-Produkten zusammenzubringen zum Nutzen aller, nämlich der Verbraucher, die gesunde Produkte bekommen, der Natur, die durch den schonenderen Landbau weniger belastet wird und auch der Landwirte, die sich durch Bio-Produkte des Preisdrucks der konventionellen Landwirtschaft entziehen können.

Mit freundlicher Genehmigung von Hans-Jürgen Bumes

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