Gisela Sengl mit weiterne Gästen aus Politik und Kultur beim Sommerfest

Sommerfest der Politsichen Akademie Tutzing

Heute war Gisela Sengl mit vielen weiteren Gästen beim Sommerfest der Politischen Akademie geladen.

Bei strahlendem Wetter begrüßte Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung, über 400 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zum traditionellen Gartenfest im Rosengarten der Akademie in Tutzing am Starnberger See.

In ihrer Eröffnungsrede warnte Münch eindringlich vor den Folgen des zunehmenden Populismus und Extremismus. Sie betonte, dass demokratische Institutionen wie Parlamente, Gerichte und Parteien nicht als „Blockierer“, sondern als tragende Säulen einer offenen Gesellschaft verstanden werden müssen.

Demokratie im Wandel der Debattenkultur

„Früher ging es um gerechte Verteilung – heute wird über das Unverhandelbare gestritten“, so Münch mit Blick auf aktuelle politische Polarisierungen bei Themen wie Migration, Klima und gesellschaftliche Werte. Die Akademiedirektorin sieht Politik und politische Bildung gleichermaßen in der Pflicht, aus fundamentalen Gegensätzen wieder lösungsorientierte Aushandlungsprozesse zu machen.

Gleichzeitig mahnte sie zur Wachsamkeit gegenüber einem schleichenden Vertrauensverlust in die demokratischen Strukturen und zur aktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichem Unmut – besonders mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen im März 2026.

Frau Sengl freute sich sehr über die wichtigen inhaltlichen Punkte, die Frau Münch in ihrer Ansprach aufgriff. Im Austausch mit den Gästen konnten viele wichtige Aspekte vertieft werden.