Aus der Region

„Wenn schon Metzger, dann in Herrmannsdorf“

Im Zuge der Berufsbildungstour der Bündnisgrünen Landtagsfraktion besuchte ich gemeinsam mit unserem bildungspolitischen Sprecher Thomas Gehring die Herrmannsdorfer Landwerkstätten. Hier stehen vor allem traditionelle Berufe zur Verarbeitung von Lebensmitteln im Vordergrund. Hier kann man neben Metzger und Bäcker noch sechs weitere Ausbildungen absolvieren. Für den Familienbetrieb stehen Handwerkskunst und Ökologie im Mittelpunkt. Das Leben und Arbeiten im Einklang mit der Natur soll an die jüngere Generation bei der Produktion von hochwertigen Bio-Lebensmitteln weitergegeben werden. Außerdem können die Lehrlinge hier sogar in Wohneinheiten direkt am Betrieb leben.

Trotz der guten Strukturen sucht Metzgermeister Jürgen Körber jedes Jahr aufs Neue nach Auszubildenden. „Wenn wir jetzt nichts tun, sehe ich schwarz für unseren Beruf“, sagt er. Denn das Metzgerhandwerk sei nicht sehr beliebt beim Nachwuchs. Auch das Bäckerhandwerk hat es nicht leicht. Die frühen Arbeitszeiten schrecken viele potentielle Kandidaten ab.

Mein Fazit: Hier in Herrmannsdorf sieht man ganz besonders, dass die handwerkliche Qualität bei der Produktion von Lebensmitteln im Zentrum stehen muss. Denn die Ausbildung zum verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrungsmitteln und die räumliche Verbindung von Herstellung und Weiterverarbeitung schafft Nachhaltigkeit. Deshalb erntet das Credo der Auszubildenden meine ganz besondere Zustimmung: „Eigentlich sollten Lebensmittel unser Statussymbol sein und nicht Autos!“

 

Die Tour der Grünen Landtagsfraktion durch ganz Bayern stellt die berufliche Bildung in den Mittelpunkt und führt zu unterschiedlichen Orten in ganz Bayern. Zentrale Themen hierbei sind vor allem die Gleichwertigkeit der Ausbildungen, der Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Einbindung von Geflüchteten. Hier wollen die Grünen genauer hinschauen. Wir wollen wissen, mit welchen Herausforderungen die Betriebe vor Ort konfrontiert sind und wie die Politik unterstützend wirken kann.

 

 

„Mach was Gscheits!“

Im Zuge der Berufsbildungstour der Bündnisgrünen Landtagsfraktion besuchte ich gemeinsam mit unserem bildungspolitischen Sprecher Thomas Gehring auch das Berufsbildungswerk Stiftung St. Zeno im Landkreis Ebersberg. Das Zentrum ist offen für junge Menschen mit lern- und psychischen Behinderungen, die eine Berufsausbildung nur mit der Unterstützung des Berufsbildungswerkes erfolgreich bestehen können. Bernd Zimmer, Leiter des Bildungswerkes, lag besonders die Wettbewerbsfähigkeit in Ausschreibungen für einen Bildungsauftrag und der Bau einer Berufsschule im Landkreis Ebersberg am Herzen. „Die Ausbildungssituation hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Heute suchen viele Firmen händeringend nach Nachwuchs“, erklärte er. Im Anschluss besichtigten wir die Bäckerei, wo stolze Lehrlinge ihre Backwaren präsentierten, die Metallwerkstatt und die Gärtnerei.

Besonders beeindruckte uns die erfolgreiche Verzahnung des Berufsbildungswerkes mit anderen Bildungseinrichtungen und die enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben. Für mich hat sich hier wieder einmal bestätigt: Berufliche Bildung ist was Gscheits!

Für bäuerliche Landwirtschaft und Tourismus

Gisela Sengl von den Grünen diskutierte in Reit im Winkl

Mit freundlicher Genehmigung von Sepp Hauser

Reit im Winkl – Wie können wir unsere Heimat lebenswert erhalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich MdL Gisela Sengl von den Grünen in der Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Grüne Heimat – sanfter Tourismus“ im Wirtshaus Zum Eichhof. „Ökologisch-sanfter Qualitätstourismus ist der Weg in die Zukunft“, so lautete eine Kernaussage der agrarpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag.

Seen, Berge und Wälder seien die Markenzeichen für Bayern. „Großer Wert muss im Tourismus darauf gelegt werden, die unberührte Natur zu erhalten und sie zu pflegen“, so Sengl. Bei den Wünschen der Urlauber zeige der nach dem Wandern deutlich nach oben. Sehr wichtig sei es, fundierte Fachkräfte im Gastgewerbe auszubilden. Auch gelte es, dort viele regionale Produkte anzubieten. Für bäuerliche Landwirtschaft und Tourismus weiterlesen

„Unser Wasser – unser Leben“

Mit dem OV Freilassing traf ich mich kürzlich, um über die Qualität des Trinkwassers zu sprechen. Hier der Bericht von Wolfgang Hartmann:

Die grüne Fraktion brachte kürzlich im Stadtrat eine Anfrage zum Thema Qualität des Trinkwassers ein, die auch in öffentlicher Sitzung detailliert beantwortet wurde. In der Sitzung wurde die Nitrat-belastung bekanntgegeben:

Der durchschnittliche Nitrat-Wert in Freilassing liege bei ca. 32 mg/l; der niedrigste Wert eines Brunnens bei ca. 22 mg/l, der höchste bei ca. 42 mg/l, berichtete Stadtrat Wolfgang Hartmann bei einem Treffen zu diesem Thema mit der Landtagsabgeordneten Gisela Sengl aus der Stadtratssitzung.

Kaspar Müller, Sprecher im Ortsverband der Grünen/Bürgerliste ergänzte, die Wasserqualität der Brunnen, aus denen sich das Freilassinger Trinkwasser speise, sei – wie man höre – je nach Lage der einzelnen Brunnen vom Verhalten der Landwirte im Einzugsbereich abhängig; bisher gebe es freiwillige Vereinbarungen zwischen der Stadt und betroffenen Bauern bezüglich einer Verringerung der Belastung der Böden mit Düngemitteln. Eingehend diskutierten die Grünen/Bürgerliste Freilassing mit Gisela Sengl, die als agrarpolitische Sprecherin eine Expertin aus den eigenen Reihen zu diesem Thema ist, die Möglichkeiten des Trinkwasserschutzes für Freilassing. „Unser Wasser – unser Leben“ weiterlesen

Regional & Bio aus Bayern: Holunderblüten-Limo (mit Rezept)

Es ist Holunderblütenzeit in Bayern! Die Blüten sind nicht nur schön anzuschauen, aus ihnen kann man auch eine erfrischende Limonade machen. Wo ihr die besten Holunderblüten findet (z.B. auf ökologischen Vorrangflächen, die ganz wichtig für den Artenschutz sind) und wie ihr draus eine erfrischende Limonade macht, das erkläre ich euch im Video!

Hier geht es zu unserem Antrag “Ökologische Vorrangflächen ohne Agrargifte bewirtschaften”

„Mut zur grünen Politik“ – Von Energie über Landwirtschaft bis hin zu Gleichberechtigung

Von Sophia Urbauer

Eine offene Gesellschaft, Erneuerbare Energien oder hochwertige Lebensmittel „als selbstverständlich hinzunehmen, bringt genau diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten in Gefahr“, erklärte Gisela Sengl bei der Veranstaltung „Mut zur grünen Politik“ im Wirtshaus in Lauter. Die Landtagsabgeordnete zeigte auf, warum sie bei Bündnis 90/Die Grünen aktiv ist, welche Erfolge die Partei verbuchen konnte und in welchen Bereichen heute Handlungsbedarf besteht.

Politisches Interesse sowie vielfältige Volksvertreter aus allen Berufen seien „unglaublich wichtig“, meinte die Biobäuerin. Schließlich prägten politische Entscheidungen Gemeinden, Städte und das Land. So seien das Aufhalten des Waldsterbens, der Ausstieg aus der Kernkraft hin zu Erneuerbaren Energien sowie die schrittweise Gleichberechtigung der Geschlechter einige der größten Erfolge, die durch Bündnis 90/Die Grünen vorangebracht worden sind.  „Mut zur grünen Politik“ – Von Energie über Landwirtschaft bis hin zu Gleichberechtigung weiterlesen

2 Jahre Regionalbüro in Traunstein

Viele Gäste gaben sich die Klinke in die Hand beim Fest in meinem Traunsteiner Regionalbüro am vergangenen Samstag. Vor zwei Jahren habe ich das Regionalbüro in Traunstein eröffnet – schön, dass dieses Jubiläum so viele mit mir gefeiert haben!
Vielen Dank auch an unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und unsere Kreisvorsitzende Helga Mandl für die politischen Grußworte voller positiver Energie und Kampfgeist. Denn es gibt noch viel Bedarf für Grüne Themen! Unsere Forderungen und Ideen werden nur deshalb so torpediert, weil sie die Gesellschaft nachhaltig verändern werden.
Mein besonders großer Dank geht auch an die Künstler, die den Tag gestaltet haben: Erika Schalper, Preisträgerin des “Grünen Wanninger”, las politische Texte, die im Anschluss leidenschaftlich diskutiert wurden. Und Christine und Thomas, das “Duo infernale”, brachten mit Evergreens und eigenen Stücken, begleitet von Akkordeon und Klavier, die Gäste zum Tanzen.

 

2 Jahre Grünes Regionalbüro Traunstein

Im April 2015 habe ich zur Stärkung meiner Arbeit in der Region mein Regionalbüro eröffnet. Jetzt möchte ich euch herzlich einladen, mit mir zu feiern:

2 Jahre Grünes Regionalbüro Traunstein

in der Ludwigstraße 20 in Traunstein

am Samstag, den 6. Mai 2017 von 11 bis 17 Uhr

mit politischem, künstlerischem und natürlich auch kulinarischem Programm:

11:00 Uhr Begrüßung mit Prosecco
Grußwort der Kreisvorstandssprecherin Helga Mandl

13:00 Uhr Politische Texte von und mit Erika Schalper, Künstlerin aus Starnberg und Trägerin des Kulturpreises „Grüner Wanninger”

15:00 Uhr Festansprache von MdL Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag

Ich freue mich auf euch!

Grüne bekennen sich zu Sicherheit und Freiheit

Bei Ihrem Besuch der Polizeistation Ruhpolding ging die Fraktionssprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Katharina Schulze, auf das Sicherheitsbedürfnis der Bürger ein. „Die Grünen machen sich für eine gute personelle und ressourcenmäßige Ausstattug der Polizei stark. Die Gefahrenabwehr muss zielgerichtet erfolgt, so dass Freiheit und Sicherheit für die Bürger gewährleistet wird“, so Katharina Schulze.

Ihre Landtagskollegin Gisela Sengl wollte mehr zu der Umstrukturierung, besonders mit den möglichen Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis Traunstein erfahren. Hierzu waren der zuständige Polizeipräsident Robert Kopp und sein Stellvertreter Harald Pickert sowie Polizeioberrat Rainer Wolf, Leiter der Polizeiinspektion Traunstein und Hauptkommissar Thomas Huber, Leiter der Polizeidienststelle Ruhpolding anwesend und die Fragen konnten in Ruhe geklärt werden. Grüne bekennen sich zu Sicherheit und Freiheit weiterlesen

Unser Wasser – unsere Verantwortung

Sehr zahlreich folgten letzte Woche Vertreter von Landratsamt und Zweckverbänden, Wasserwirtschaftsamt und Wasserversorgern, Umweltverbänden und Bauernverband meiner Einladung zu einem Gespräch über unser Trinkwasser in Traunstein.

Mein Fazit aus diesem interessanten Gespräch:

Den besten Schutz unseres Wassers gewährleisten die Kooperationen von Wasserversorgern und Landwirtschaft innerhalb der Wasserschutzgebiete. Für einen verlässlichen Wasserschutz muss das Umbruchsverbot für Dauergrünland innerhalb von Wasserschutzgebieten neu geregelt werden, sonst fällt die wasserschonende Bewirtschaftung mit Grünland auf Ackerböden alle fünf Jahre dem Pflug zum Opfer um zu vermeiden, dass das Grünland zu Dauergrünland wird. Es muss eine eigene Kodierung für landwirtschaftliche Flächen in Wasserschutzgebieten eingeführt werden, die trotz Grünlandnutzung den Ackerstatus sichert und erhält.

Wasserschutz muss auch grundsätzlich flächig im Einzugsgebiet der Wasserschutzgebiete geschehen, das ist auch wichtig für die Wasser-Qualität von Flüssen, Seen und Bächen. Und Wasserschutzgebiete alleine werden das Wasser nicht retten – es muss generell weniger Nitrat ausgebracht werden, d.h. wir brauchen eine andere Landwirtschaftspolitik. Die neue Düngeverordnung ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall als Chance für die Landwirtschaft zu sehen.

Und als Letzes: die Vielfalt und Regionalität der Wasserversorger muss erhalten bleiben. Denn dezentrale Wasserversorger kennen ihre jeweiligen Einzugsgebiete und können je nach Bedarf agieren und reagieren.

Herzlichen Dank nochmals an alle Teilnehmer für ihre konstruktive Beteiligung!