Aus der Region

Regional & Bio aus Bayern: Holunderblüten-Limo (mit Rezept)

Es ist Holunderblütenzeit in Bayern! Die Blüten sind nicht nur schön anzuschauen, aus ihnen kann man auch eine erfrischende Limonade machen. Wo ihr die besten Holunderblüten findet (z.B. auf ökologischen Vorrangflächen, die ganz wichtig für den Artenschutz sind) und wie ihr draus eine erfrischende Limonade macht, das erkläre ich euch im Video!

Hier geht es zu unserem Antrag “Ökologische Vorrangflächen ohne Agrargifte bewirtschaften”

„Mut zur grünen Politik“ – Von Energie über Landwirtschaft bis hin zu Gleichberechtigung

Von Sophia Urbauer

Eine offene Gesellschaft, Erneuerbare Energien oder hochwertige Lebensmittel „als selbstverständlich hinzunehmen, bringt genau diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten in Gefahr“, erklärte Gisela Sengl bei der Veranstaltung „Mut zur grünen Politik“ im Wirtshaus in Lauter. Die Landtagsabgeordnete zeigte auf, warum sie bei Bündnis 90/Die Grünen aktiv ist, welche Erfolge die Partei verbuchen konnte und in welchen Bereichen heute Handlungsbedarf besteht.

Politisches Interesse sowie vielfältige Volksvertreter aus allen Berufen seien „unglaublich wichtig“, meinte die Biobäuerin. Schließlich prägten politische Entscheidungen Gemeinden, Städte und das Land. So seien das Aufhalten des Waldsterbens, der Ausstieg aus der Kernkraft hin zu Erneuerbaren Energien sowie die schrittweise Gleichberechtigung der Geschlechter einige der größten Erfolge, die durch Bündnis 90/Die Grünen vorangebracht worden sind.  „Mut zur grünen Politik“ – Von Energie über Landwirtschaft bis hin zu Gleichberechtigung weiterlesen

2 Jahre Regionalbüro in Traunstein

Viele Gäste gaben sich die Klinke in die Hand beim Fest in meinem Traunsteiner Regionalbüro am vergangenen Samstag. Vor zwei Jahren habe ich das Regionalbüro in Traunstein eröffnet – schön, dass dieses Jubiläum so viele mit mir gefeiert haben!
Vielen Dank auch an unsere Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und unsere Kreisvorsitzende Helga Mandl für die politischen Grußworte voller positiver Energie und Kampfgeist. Denn es gibt noch viel Bedarf für Grüne Themen! Unsere Forderungen und Ideen werden nur deshalb so torpediert, weil sie die Gesellschaft nachhaltig verändern werden.
Mein besonders großer Dank geht auch an die Künstler, die den Tag gestaltet haben: Erika Schalper, Preisträgerin des “Grünen Wanninger”, las politische Texte, die im Anschluss leidenschaftlich diskutiert wurden. Und Christine und Thomas, das “Duo infernale”, brachten mit Evergreens und eigenen Stücken, begleitet von Akkordeon und Klavier, die Gäste zum Tanzen.

 

2 Jahre Grünes Regionalbüro Traunstein

Im April 2015 habe ich zur Stärkung meiner Arbeit in der Region mein Regionalbüro eröffnet. Jetzt möchte ich euch herzlich einladen, mit mir zu feiern:

2 Jahre Grünes Regionalbüro Traunstein

in der Ludwigstraße 20 in Traunstein

am Samstag, den 6. Mai 2017 von 11 bis 17 Uhr

mit politischem, künstlerischem und natürlich auch kulinarischem Programm:

11:00 Uhr Begrüßung mit Prosecco
Grußwort der Kreisvorstandssprecherin Helga Mandl

13:00 Uhr Politische Texte von und mit Erika Schalper, Künstlerin aus Starnberg und Trägerin des Kulturpreises „Grüner Wanninger”

15:00 Uhr Festansprache von MdL Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag

Ich freue mich auf euch!

Grüne bekennen sich zu Sicherheit und Freiheit

Bei Ihrem Besuch der Polizeistation Ruhpolding ging die Fraktionssprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Katharina Schulze, auf das Sicherheitsbedürfnis der Bürger ein. „Die Grünen machen sich für eine gute personelle und ressourcenmäßige Ausstattug der Polizei stark. Die Gefahrenabwehr muss zielgerichtet erfolgt, so dass Freiheit und Sicherheit für die Bürger gewährleistet wird“, so Katharina Schulze.

Ihre Landtagskollegin Gisela Sengl wollte mehr zu der Umstrukturierung, besonders mit den möglichen Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis Traunstein erfahren. Hierzu waren der zuständige Polizeipräsident Robert Kopp und sein Stellvertreter Harald Pickert sowie Polizeioberrat Rainer Wolf, Leiter der Polizeiinspektion Traunstein und Hauptkommissar Thomas Huber, Leiter der Polizeidienststelle Ruhpolding anwesend und die Fragen konnten in Ruhe geklärt werden. Grüne bekennen sich zu Sicherheit und Freiheit weiterlesen

Unser Wasser – unsere Verantwortung

Sehr zahlreich folgten letzte Woche Vertreter von Landratsamt und Zweckverbänden, Wasserwirtschaftsamt und Wasserversorgern, Umweltverbänden und Bauernverband meiner Einladung zu einem Gespräch über unser Trinkwasser in Traunstein.

Mein Fazit aus diesem interessanten Gespräch:

Den besten Schutz unseres Wassers gewährleisten die Kooperationen von Wasserversorgern und Landwirtschaft innerhalb der Wasserschutzgebiete. Für einen verlässlichen Wasserschutz muss das Umbruchsverbot für Dauergrünland innerhalb von Wasserschutzgebieten neu geregelt werden, sonst fällt die wasserschonende Bewirtschaftung mit Grünland auf Ackerböden alle fünf Jahre dem Pflug zum Opfer um zu vermeiden, dass das Grünland zu Dauergrünland wird. Es muss eine eigene Kodierung für landwirtschaftliche Flächen in Wasserschutzgebieten eingeführt werden, die trotz Grünlandnutzung den Ackerstatus sichert und erhält.

Wasserschutz muss auch grundsätzlich flächig im Einzugsgebiet der Wasserschutzgebiete geschehen, das ist auch wichtig für die Wasser-Qualität von Flüssen, Seen und Bächen. Und Wasserschutzgebiete alleine werden das Wasser nicht retten – es muss generell weniger Nitrat ausgebracht werden, d.h. wir brauchen eine andere Landwirtschaftspolitik. Die neue Düngeverordnung ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall als Chance für die Landwirtschaft zu sehen.

Und als Letzes: die Vielfalt und Regionalität der Wasserversorger muss erhalten bleiben. Denn dezentrale Wasserversorger kennen ihre jeweiligen Einzugsgebiete und können je nach Bedarf agieren und reagieren.

Herzlichen Dank nochmals an alle Teilnehmer für ihre konstruktive Beteiligung!

Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser

Den am Dienstag vorgestellten bayerischen Wasserpakt halten wir Grüne für eine Fehlkonstruktion. Wir brauchen ein festes Regelwerk statt freiwilliger Maßnahmen. Und zweitens sind die Akteure viel zu eng aufgestellt. Ohne Umweltschutzverbände wie den Bund Naturschutz oder den Landesbund für Vogelschutz steht der Pakt letztlich nur auf einem Bein.

Zum Weltwassertag am 22.3.2017 fordern die Landtags-Grünen deshalb erneut verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung insbesondere für die Landwirtschaft. Die lange verschleppte und jetzt vor der Verabschiedung stehende Düngeverordnung muss Wirkung zeigen. Dazu gehört, dass kontrolliert und bei Verstößen auch entsprechend sanktioniert wird, und natürlich müssen unsere Gewässer vor Nitraten und Pestiziden aus den Landwirtschaft besser geschützt werden – etwa durch verpflichtende Gewässerrandstreifen.

Dazu kommt die immer teureren Wasseraufbereitung in den Kommunen, wie die Atrazin-belasteten Brunne überall im Freistaat zeigen (siehe aktuelle Anfragen unten). Der Einsatz dieses Pestizids im Maisanbau liegt Jahre zurück. Jetzt werden Grenzwerte in unseren Brunnen überschritten und die Kommunen stehen vor großen Problemen. Aber auch heute werden noch zu viele Pestizide auf den Äckern ausgebracht. Das sind Gifte, die übermorgen in unserem Grundwasser landen.

Hier unsere aktuellen Anfragen zur Grundwassersituation in Oberbayern, Niederbayern und in der Oberpfalz

Rezept zur Fastenzeit: Gebratene Forellenfilets in Senfsauce

Jetzt zur Fastenzeit wird wieder mehr Fisch gekocht. Dabei muss der Fisch nicht aus den völlig überfischten Weltmeeren kommen! Mein Lieblingsrezept kommt fast ausschließlich (außer Pfeffer und Zitrone) mit regionalen und saisonalen Zutaten aus – natürlich bio!

Hier geht’s zum Video

Zutaten (für 2 Personen)

2 oder 4 Forellenfilets mit Haut (je nach Größe)
Saft von 1 Zitrone
Salz
schwarzer Pfeffer
1 EL Rapsöl oder anderes Pflanzenöl
1 EL Butter

Für die Senfsauce:
1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 EL Butter
1 EL mittelscharfer Senf
150 ml Gemüsebrühe
50 g Sahne

8 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend, z.B. Bettina, Jelly, Laura)

Für den Salat:
Saisonaler Salat, im Winter z.B. Portulak oder Feldsalat
Apfel-Balsamicoessig, Rapsöl, Salz, Pfeffer, etwas Honig

 

Zubereitung (ca. 45 Min)

Kartoffeln waschen, und mit der Schale im Kartoffeldämpfer oder im Topf mit Wasser aufsetzen.
Abgießen, wenn die Kartoffeln gar sind.

Für den Salat Apfel-Balsamicoessig, Rapsöl, Salz, Pfeffer und etwas Honig zu einem Dressing verrühren. Beiseite stellen.

Für die Senfsauce die Zwiebel in Butter glasig dünsten. Senf und Gemüsebrühe dazugeben und alles 3 Minuten im offenen Topf kochen lassen. Sahne untermischen und alles verquirlen.

Jetzt die Fischfilets auf beiden Seiten mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Fischfilets 4-5 Minuten auf der Hautseite braten, dann umdrehen und in 2 Minuten bei milder Hitze fertig garen.

Den Portulak oder Feldsalat waschen, mit dem Dressing vermengen und sofort servieren.

Die Fischfilets mit Senfsauce und Kartoffeln (je nach Geschmack geschält oder mit Schale) anrichten und servieren.

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Hanslmeier Milch: Der Milchmann kommt!

Gemeinsam mit Vertretern des KV Mühldorf besuchte ich kürzlich den „Milchmann“ Georg Hanslmeier auf seinem Hof. Er nutzt erfolgreich eine Nische im Milchmarkt – indem er seine Milch direkt zu seinen Kunden nach Hause liefert. Ein gutes Beispiel dafür, wie sich kleine Höfe durch kreative Vermarktungswege behaupten können!

Hier ein detaillierter Bericht von Judith Bogner (Presse KV Mühldorf):

Bitte frisch und aus der Region – immer mehr Verbraucher denken beim Einkauf ihrer Nahrungsmittel auch an Klimaschutz. Ganz zu Recht. Was nützt bitte der wohlgemeinte Anspruch an Gesundheit und Umweltverträglichkeit, wenn das Frühstück erst halb um den Globus reist, bevor es im Magen landet?
Der hohe Stellenwert von regionaler Erzeugung gilt besonders für Grundnahrungsmittel, die fast täglich und frisch konsumiert werden – wie zum Beispiel Milch. In Grossbritannien wird Milch immer noch wöchentlich direkt zur Haustür geliefert Hanslmeier Milch: Der Milchmann kommt! weiterlesen

Beton frisst Heimat!

Obwohl in vielen ländlichen Räumen die Bevölkerungszahlen schrumpfen, steigen die Flächenansprüche unvermindert an. So auch in den Gemeinden im Landkreis Traunstein. Ein Beispiel ist Tittmoning, wo für die Erweiterung der Firma Brückner bestes Ackerland zur Bebauung freigegeben wurde, obwohl die Firma Brückner in der Nachbargemeinde in einem bereits erschlossenen Gewerbegebiet ansiedeln hätte können.

Natürlich ist gegen den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Schaffung von attraktivem Wohnraum für junge Familien nichts einzuwenden. Dennoch können und müssen wir von den Gemeinden in Zeiten unverminderten Flächenverbrauchs fordern, bei der Flächenausweisung kocht jede Gemeinde nicht immer ihr eigenes Süppchen zu kochen. Denn bayernweit verschwinden pro Tag mehr als 18 Fußballfelder in der Größe der Münchner Allianz-Arena unter einer Asphalt- und Betonlawine. Beton frisst Heimat! weiterlesen