Aus der Region

Giftstoffe in Fischen in Alz und Inn

Die Fische in Alz und Inn unterhalb des Chemieparks Gendorf sind offenbar vielfach mit verschiedensten Giftstoffen belastet – das belegt ein Bericht des Chemiepark-Betreibers. Es muss einfach viel genauer geschaut werden, was mit den Abwässern aus dem Chemiepark passiert – denn es geht hier um eine enorme Umweltbelastung für das gesamte Ökosystem!

Hier geht’s zum Bericht in der Süddeutschen Zeitung

Grüner Heimatabend in Traunwalchen

Richtig schön war’s beim Grünen Heimatabend der Grünen Traunreut. Für mich ist Heimat da, wo man sich geborgen fühlt, geborgen fühlt man sich da, wo man sich sicher fühlt. Und sicher ist man da, wo man dazugehört. Heimat ist ein wichtiges Gefühl für jeden Menschen und darf nie mit Ausgrenzung verbunden werden. Besonders nett war die musikalische Untermalung der Stubnmusi der Geschwister Hundmayer aus Siegsdorf!

Vielen Dank!

Seit gestern Abend sind alle Stimmen ausgezählt – und jetzt ist klar: ich darf die oberbayerischen Grünen nochmal fünf Jahre im Bayerischen Landtag vertreten! Das verdanke ich den über 15.000 Traunsteinerinnen und Traunsteinern, die mich gewählt haben, und noch viel mehr Menschen in Oberbayern, die mir eines der besten Zweitstimmen-Ergebnisse beschert haben. Ich freue mich, dass sich mein Engagement für die Entwicklung unserer Dörfer, das soziale Miteinander, Landwirtschaft und Ernährung und alle Themen, die für den ländlichen Raum wichtig sind, belohnt wurde.

Insgesamt habe ich über 52.000 Stimmen bekommen und damit Platz 3 auf der Oberbayern-Liste behalten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mir ihre Stimme gegeben haben!

Und jetzt geht’s weiter im Landtag mit unglaublichen 38 Grünen Abgeordneten, davon allein 17 aus Oberbayern! Ich freue mich sehr darauf.

17,5% für Grün – Wahnsinn!

Zweistellig für Grün, und dann auch noch in dieser Höhe – und die absolute Mehrheit der CSU ist gebrochen. Ein historisches Ergebnis dieser Landtagswahl 2018 in Bayern! Ich freue mich riesig und danke allen Wählerinnen und Wählern für ihre Stimmen. Besonders in meiner Heimatgemeinde Nußdorf konnten wir ein tolles Ergebnis erzielen: 24,93% haben mich direkt gewählt, 18,41% mit Zweitstimme Grün! Das ist wirklich toll!

 

Aber auch sonst ist der Landkreis Traunstein viel grüner geworden! 14% hat Klaus Steiner und die CSU verloren, wir Grüne gewinnen 7%:

 

Jetzt sind wir sind sehr gespannt, wie’s weitergeht!

„Red ma moi“ über die Alzbrücke

Es gibt einiges, was den Menschen in Seebruck derzeit auf der Seele liegt. „Red ma moi“ forderte ich deshalb gemeinsam mit unserem Grünen Ortsverband Chiemsee Ost (der auch die Gemeinde Seebruck umfasst) und lud zum Gespräch in den Hafenwirt. Auch Bürgermeister Bernd Ruth und einige Gemeinderäte waren, neben über 50 Seebruckerinnen und Seebruckern, unserer Einladung gefolgt. Hier der Bericht:

Hauptthema des Abends war die marode Alzbrücke. Dass sie saniert werden muss, ist unstrittig – dass sie danach, wie vom staatlichen Straßenbauamt geplant, auch für 40-Tonner befahrbar sein soll, gefällt den Seebruckern nicht.

Das Problem: da es sich um eine Staatsstraße handelt, gibt es derzeit rechtlich keine Möglichkeit, eine Tonnagebeschränkung anzuordnen. „Diese Straße hat aber durchaus ihre Besonderheiten“, betonte Landtagsabgeordnete Gisela Sengl. Steigung, enge Kurve und Querung der Alz, und das Aufeinandertreffen von PKW, LKW, Fahrrädern vom Chiemsee Rundweg und Fußgängern an der Brücke – für Fälle wie die Staatsstraße in Seebruck bräuchte es dringend eine Ausnahmeregelung. „Doch die CSU sperrt sich bisher leider gegen solche Gesetzesänderungen“, so Sengl. „Red ma moi“ über die Alzbrücke weiterlesen

Junge Menschen fürs Handwerk begeistern

Meine Rede zur Berufsinformationsmesse des Handwerks in Traunstein:

„Wir brauchen auch in Zukunft Menschen, die den Breznknopf drehen können, die Fußböden verlegen, die nach Sturmschäden unsere Stromleitungen wieder reparieren können.

Wir brauchen Menschen, die uns die Haare schön machen, die einen Bundwerkstadel zimmern können und ein böhmisches Gewölbe mauern können.

Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Berufe, die durch Maschinen und Roboter nicht zu ersetzen sind.

Eine gute handwerkliche Ausbildung ist die Grundlage für ein erfülltes Leben, und gut ausgebildete Menschen schenken unserer Gesellschaft eine hohe Lebensqualität. Schließlich schmecken Bäckersemmeln wesentlich besser als Industriesemmeln!

Um das aber gewährleisten zu können, müssen wir noch einiges tun auf diesem Feld. Die Ausbildung junger Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Berufliche Bildung ist genauso viel wert wie akademische Bildung! Ein Metzger ist genauso viel wert wie eine Juristin! Es ist wichtig, dass wir das wieder unseren Kindern und Jugendlichen vermitteln.
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Mia ham’s satt!

Mia hams satt! Für eine echte Agrarwende, für eine Landwirtschaft ohne Gift sind gestern in München mehrere zehntausend Menschen auf die Straße gegangen. Eine Landwirtschaft OHNE Gift und Chemie ist möglich – der Ökolandbau zeigt es seit Jahrzehnten. Bio kann unsere Lebensgrundlagen erhalten und die Welt ernähren – das wurde jetzt auch wieder wissenschaftlich nachgewiesen (http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/2050-oekolandbau-kann-europa-ernaehren.html)!

„Des werd ma woin no sogn derfa“ – Finale in Sondermoning

Ob „summering“ oder „davoseln“ und ob die Hautfarbe eines Fremden in einer Tourismusregion entscheidend ist, wenn sich ein Geschäft mit ihm machen lässt – das waren einige der Themen, die beim realsatirischen Stammtisch „des werd ma woi no sogn derfa“  in Sondermoning (ugs. Summering), im Gasthof Zenz,  die Zuhörer zum Lachen und ins Grübeln brachten. Anke Foyle, Rolf Gottstein und Erika Schalper streiften als Stammtisch-Darsteller*innen die Vorzüge von „Glyphosan“ im heimischen Garten, die Unzulänglichkeiten von Bus und Bahn auf dem Land und die saubere Aufgeräumtheit der Gewerbegebiete im Gegensatz zu Sumpf und wildwachsender Natur. Das Fremde in der Heimat beschäftigte die Stammtischler und mündete in Überlegungen, ob es bei den Lamas in Sondermoning nicht sei, wie früher bei den Kelten und Römern, dass sie, zuerst noch fremd, dann doch irgendwann einheimisch würden. Amüsiert griff das Publikum die regionalen Anspielungen auf, ließ sich aber auch auf die darauffolgende ernsthaftere Diskussion ein, der sich Gisela Sengl, Direktkandidatin und Burgi Mörtl-Körner, Listenkandidatin für die Landtagwahl, stellten. Bezogen auf den Tag der Deutschen Einheit wurde das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland diskutiert: Angesichts einer, immer komplizierter erscheinenden Welt, sollten sich die Menschen nicht einem Gefühl der Ohnmacht hingeben, sondern aktiv mitgestalten. Soziale Benachteiligung sei ein gesellschaftliches Problem, dem mit einem ständig hinausposaunten „Bayern ist Spitze“ nicht beizukommen sei. Es solle nicht allein um das Nationale gehen, sondern auch darum, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Europa anzustreben, so waren einige Beiträge der Diskussion. Auch die Dieselaffäre, Gülletourismus, die Koalitionsfrage und Nachhaltigkeit sahen die Besucher als wichtige Themen an und forderten in ihren Fragen das Fachwissen und die grüne Programmatik der Kandidatinnen heraus. Zum Abschluss bedankten sich die Stammtisch-Darsteller*innen bei den vielen Gästen im vollbesetzen Salettl vom Gasthof Zenz, das nach 13 Aufführungen in ganz Oberbayern für ein gelungenes Finale der „Stammtischtour“ sorgte.

10 Jahre Bürgerinitiative A8 – Bürger setzen Grenzen

Mit gemischten Gefühlen feierte die Bürgerinitiative „A8-Bürger setzen Grenzen“ ihren 10-jährigen, erfolglosen Kampf für einen moderaten Ausbau der A8 mit Standstreifen und Lärmschutz. Dr. Ditmar Hunger (v.l.) vom Dresdner Planungsbüro SVU – Stadt-Verkehr-Umwelt, MdL Gisela Sengl, Vorsitzende Marlis Neuhierl-Huber und der Bergener Bürgermeister Stefan Schneider. Umrahmt
wurde die Veranstaltung von einem fulminanten Auftritt von Hans Well und seinen Wellbappn, die kein Blatt vor den Mund nahmen, indem sie Lokal- und Landespolitik genüsslich durch den Kakao zogen.