Aus der Region

„Gemeinsam Essen – Grüne Kantinentour durch Bayern“ – Besuch bei den Oderberger Werkstätten

Immer mehr Menschen nehmen ihr Mittagessen außer Haus ein. Damit steigt der Stellenwert der Außer-Haus-Verpflegungseinrichtungen. Wie gehen diese damit um? Welche Herausforderungen sehen sie angesichts des Anspruchs, gesundes und gutes Essen auf den Tisch zu bringen? Das wollte Landtagsabgeordnete Gisela Sengl von den Betreibern der Oderberger Werkstätten wissen, die sie auf Einladung der Chiemgau Lebenshilfe im Rahmen ihrer bayernweiten „Gemeinsam Essen – Grüne Kantinentour durch Bayern“ besuchte. „Gemeinsam Essen – Grüne Kantinentour durch Bayern“ – Besuch bei den Oderberger Werkstätten weiterlesen

Hackschnitzelheizwerk Tettenhausen: echte regionale Wertschöpfung

Ich freue mich, dass das neue Biomasseheizwerk in Tettenhausen nun offiziell eröffnet werden konnte! Der große Besucherandrang beim Tag der offenenTür zeigte, wie groß das Interesse im Landkreis für dieses neue Heiwerk ist. Zukünftig soll etwa die Hälfte der Lieferung für die Hackschnitzelversorgung aus der unmittelbaren Umgebung kommen – hier findet also echte regionale Wertschöpfung statt! Für unsere waldreiche Region ist ein Hackschnitzelheizwerk die ideale erneuerbare Energiequelle.Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe in der Gegend haben auch Waldbesitz und somit einen neuen Absatzmarkt für diesen wertvollen Rohstoff gewonnen.

Und auch in Punkto Filterung gab es gute Nachrichten für die Anwohner: durch zusätzliche Elektrofilter werden auch feinste Feinstaubpartikel entfernt, so dass „am Ende praktisch nur noch Wasserdampf“ aus dem Kamin komme, so Heinrich Thaler, Leiter der Gemeindewerke Waging, der Vertreter der Waginger Grünen und mich durch die neue Anlage führte.

Eröffnung des Heizwerks Tettenhausen mit (v.l.): Gemeinderätin Dr. Steffi Schmeiduch, Heini Thaler, Chef der Gemeindewerke Waging und Planer Anton Stadler aus Traunstein

Goldsteig will kein Glyphosat mehr: Die Verarbeiter schaffen, was die CSU nicht schafft

Ich begrüße die Entscheidung der Molkerei Goldsteig, Lieferanten den Einsatz des Umweltgifts Glyphosat zu untersagen. Nach der Molkerei Berchtesgadener Land zieht also eine weitere Molkerei nach. Die Verarbeiter schaffen hier, was die CSU nicht schafft. Denn die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen  endlich Produkte ohne Chemie und Gifte.

CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt hat mit seiner Zustimmung zur erneuten Zulassung des Ackergifts Glyphosat den Umwelt- und Verbraucherschutz mit Füßen getreten und den Konzernen ein Geschenk gemacht. Wir Grüne haben es vorhergesagt: das lassen sich die Verarbeiter, der Einzelhandel und die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht bieten. Damit hat Herr Schmidt den Bäuerinnen und Bauern einen Bärendienst erwiesen. Viel besser wäre ein geordneter Übergang zu einer giftfreien Landwirtschaft gewesen.

Wir Landtags-Grünen fordern nach wie vor ein sofortiges nationales Verbot von glyphosathaltigen Mitteln!

Wir lieben Europa!

Am Rande der CSU-Klausur haben wir vor dem Kloster Seeon für ein weltoffenes Europa demonstriert. Die Landesgruppe der CSU empfing dort den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán. Orbán tritt liberale Grundprinzipien wie Pressefreiheit und Minderheitenschutz und Gewaltenteilung mit Füßen und ist der Feind eines rechtsstaatlichen, menschenrechtsorierntierten und solidarischen Europa.
Skandalös und wirklich beängstigend, dass die CSU diesen Autokraten als engen Verbündeten hofiert. Wir Grüne stehen für Freiheit, Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit und Demokratie! Wir lieben Europa! Die Probleme lösen wir nicht durch Abschottung, sondern durch Zusammenhalt!

Lebenswerter und bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Bayern

Bayern- und deutschlandweit bietet sich derzeit überall das gleiche Bild: Während der Zuzug in die Städte nicht abreißt, ist der ländliche Raum oft von Abwanderung und sogar Leerständen geprägt. Davon ist unsere Boomregion zum Glück nicht betroffen. Doch auch hier bleiben insbesondere ältere Menschen oftmals in zu großen Einfamilienhäusern in Siedlungen zurück, während gleichzeitig die Nahversorgung in den Dorfzentren wegbricht.

Deshalb ist es wichtig, Anreize zu schaffen, das Wohnen und die Gebäude den Lebensphasen anzupassen. Der Um- und Ausbau von bestehendem Wohnraum sollte deshalb viel mehr gefördert werden. Und die Aufteilung von vorhandenen großen Wohnflächen könnte mit flexiblerer Architektur schon vorgedacht werden, indem man Gestaltungsveränderungen in der Zukunft von Anfang an mit einplant. Das bedeutet, dass die sozialen Aspekte der Architektur viel stärker in den Fokus gestellt werden müssen. Denn die Medizin, insbesondere die Onkologie, weiß längst, dass Einsamkeit krank macht. Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind hier ein geeigneter Ansatz, der sich auch auf dem Land verwirklichen lässt.

Damit dies gelingt, braucht es nicht nur entsprechende Beratungsangebote, sondern auch den politischen Willen, derartige Projekte umzusetzen.

Wieder Landtagskandidatin

Ich freue mich sehr, dass mich der Kreisverband Traunstein wieder als Landtagskandidatin aufgestellt hat. Vielen Dank für euer Vertrauen! Und ich gratuliere Felicitas Wendt ganz herzlich, die als Bezirkstagskandidatin gewählt wurde. Jetzt geht’s im Januar weiter in die oberbayerische Listenaufstellung – und dann freue ich mich auf einen spannenden Wahlkampf!

Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser

Bereits 2016 hat das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) in den Blutproben Emmertinger Bürger*innen besorgniserregend hohe Werte an perfluorierten Kohlenwasserstoffen gefunden. Aktiv informiert wurde darüber allerdings niemand. Dies kritisieren wir massiv, denn PFOA sind äußerst gesundheitsgefährdende Stoffe. Über die hohe Belastung mit diesem kritischen Stoff hätte die Bevölkerung viel früher informiert werden müssen. Landkreis Altötting: Perfluoroktansäure im Trinkwasser weiterlesen

Vorlesetag

Beim bundesweiten Vorlesetag lese ich nun schon seit einigen Jahren für Kinder in meinem Landkreis – diesmal war ich in Chieming unterwegs. Der „Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende hat nicht nur den Kindern der Klassen 3a und 3b, sondern auch mir selbst richtig viel Spaß gemacht!

Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg

Beschluss des Wirtschaftsausschusses ist eine Schlappe für Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung

Es ist ein Dämpfer für die Staatsregierung beim Thema Taktverdichtung zwischen Mühldorf und Salzburg: der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtag hat in seiner letzten Sitzung die Staatsregierung aufgefordert, seine Angebote zu einer Taktverdichtung nochmals zu überarbeiten. Leider weigert sich die CSU zwar nach wie vor, den von uns geforderten und dringend notwendigen Stundentakt zu bestellen. Nachdem aber selbst der Wirtschaftsausschuss das Angebot zur Bestellung einiger weniger zusätzlicher Züge zu mager fand, muss die Staatsregierung nun weitere Verbesserungsmöglichkeiten prüfen. Dabei geht es insbesondere um einen zusätzlichen Zug in den Abendstunden ab Salzburg, damit die Menschen von Abendveranstaltungen besser zurück kommen.
Wenn sich hier nun auch der Wirtschaftsausschuss, in dem die CSU ja eine absolute Mehrheit hat, gegen die Beschlüsse des Verkehrsministeriums stellt, kann man nur von einer Schlappe für die Verkehrspolitik der CSU-Staatsregierung sprechen. Dass diese die Regionalisierungsmittel vom Bund lieber für den Bau der zweiten Stammstrecke in München verwendet als für dringend notwenige Taktverdichtungen auf dem Land, ist eine Politik gegen den ländlichen Raum.“ Grüner Erfolg im Landtag für Bahnstrecke Mühldorf – Salzburg weiterlesen