Politik

Klima schützen – weltweit und bei uns

„Wollen wir unbeherrschbare Klimafolgen vermeiden, bedarf es der grundlegenden, raschen und dauerhaften Umstellung unseres Lebensstils innerhalb weniger Jahrzehnte.“

Dieses Zitat stammt aus dem Klimaprogramm Bayern 2020 vom Umweltministerium von 2007, damaliger Umweltminister Dr. Ottmar Bernhard und damaliger Staatssekretär Dr. Marcel Huber.

Das ist alles richtig, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Wenn sich politisches Handeln nicht nach den gesetzten politischen Zielen richtet, bedeutet das Versagen auf der ganzen Linie. Dieses Versagen der Politik müssen wir alle ausbaden, und vor allem unsere nachfolgenden Generationen. …

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Klimabilanz tierisch gut?

„Landwirtschaft und Böden fit machen für den Klimawandel!“ und „Klimabilanz tierisch gut? Tierhaltung und Klima “, über diese Themen referierte Dr. Andrea Beste, Leiterin des Büros für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur in Mainz und Co-Autorin des von Böll-Stiftung und BUND herausgegebenen Bodenatlas, im Forum Landwirtschaft der Grünen Klimakonferenz am 14. November in München:

Böden fit machen für den Klimawandel – das bedeutet Klimawandel-Anpassung. Es ist eine dringend gebotene Reaktion auf zunehmend auftretende Wetterereignisse wie Starkregen und längere Trockenheit, aber auch auf die in den letzten 30 Jahren auftretenden Probleme: … Klimabilanz tierisch gut? weiterlesen

Ökolandbau verlässlich fördern – zustehende Prämien gerecht auszahlen

Keine Mehrheit fand im Agrarausschuss unser grüner Antrag, die Prämien für die Anfang März 2015 abgeschlossenen Ökolandbau-Verträge, wie bisher üblich zu Ende des Jahres auszuzahlen.  Damit werden die Ökobäuerinnen und Ökobauern schlechter gestellt als ihre konventionellen Kollegen, die ihre Zahlungen rechtzeitig erhalten. … Ökolandbau verlässlich fördern – zustehende Prämien gerecht auszahlen weiterlesen

Simbach am Inn – ein bayerischer Brennpunkt der Flüchtlingsroute

Am Donnerstag, den 6. November besuchten die grünen Landtagsabgeordneten Christine Kamm und Gisela Sengl und Landesvorsitzender Eike Hallitzky Simbach am Inn. Hier ihre persönlichen Eindrücke und politischen Forderungen:

An diesem wunderschönen, warmen Novembernachmittag führt uns der Grüne Hans Freier, aufgewachsen in Simbach, über die Grenzbrücke von Simbach nach Braunau.
Unter uns liegt der ruhige mächtige Inn, auf der Brücke steht eine kleine provisorische Grenzstation. Zwei Männer und eine Frau von der Bundespolizei stehen in der Sonne und lassen die meisten Autos durchfahren. Kontrollen seien eigentlich nicht nötig, meinen sie, man sieht ja an den Kennzeichen, dass alle Autos aus der Gegend seien. Ein Auto bleibt aber von selber stehen, aus dem Fenster lehnt sich eine ältere Frau: „ Ich habe ganz viel Kleidung, Wintermäntel, Schuhe usw. für die Flüchtlinge, wo kann ich das denn abgeben?“ Aber das wissen die Bundespolizisten leider auch nicht. … Simbach am Inn – ein bayerischer Brennpunkt der Flüchtlingsroute weiterlesen

Mehr Bodenschutz für Bayern

Wir haben das Internationale Jahr des Bodens zum Anlass genommen, ein ganzes Paket von Anträgen zum Thema Bodenschutz im Bayerischen Landtag einzureichen. Darüber hinaus war ich auch im Landkreis Ebersberg unterwegs, um mich über Probleme, Herausforderungen, aber auch gute Nachrichten für den Bodenschutz vor Ort zu informieren.

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Von der Kirche in Alxing besichtigten wir das Brucker Moor, eines der nur noch sehr selten vorkommenden Hochmoore. … Mehr Bodenschutz für Bayern weiterlesen

Grünes Antragspaket zum Bodenschutz

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Aus guten Grund, denn unsere Böden sind in Gefahr: „Weltweit gehen fruchtbare Böden durch Erosion verloren, werden vergiftet oder versiegelt. Der Schutz der Böden ist aber lebenswichtig. Denn Böden stellen Nahrung, Futtermittel und nachwachsende Rohstoffe bereit – und das bei immer mehr Menschen auf dem Planeten und immer anspruchsvollerem Konsum. …
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Sieben Punkte für ein Ende der Planlosigkeit

Im überfraktionellen Gespräch mit der Staatsregierung haben wir Grüne im Bayerischen Landtag gefordert, die Konzentration auf die Maßnahmen zu lenken, die durch die Landespolitik unmittelbar zu beeinflussen sind. Schön, dass wichtige Grüne Forderungen in dem Gespräch aufgegriffen wurden.

Hier unsere Sieben Punkte für ein Ende der PlanlosigkeitSieben Punkte für ein Ende der Planlosigkeit weiterlesen

Mutiger Schritt zur eigenen Molkerei

Die Agrartour machte auch Halt in Weilheim: mit meinem Kollegen Ludwig Hartmann besuchte ich den Bioland-Milchbetrieb der Familie Westenrieder – mit eigener Molkerei! – sowie die Dachsbrauerei der Familie Klose in Weilheim.

Die Tour begann auf dem „Marx“-Hof der Familie Westenrieder in Obersöchering. Josef Westenrieder hat seinen Hof mit ca. 40 Milchkühen nach und nach von konventioneller Landwirtschaft, über eine reine Heumilch-Fütterung mit eigener solarer Hackschnitzel- und Heutrocknung, auf einen Bioland-Heumilch-Betrieb umgestellt. Ein mutiger Schritt … Mutiger Schritt zur eigenen Molkerei weiterlesen

Die „Wiege der Regionalvermarktung“

Zweiter Stopp der Agrartour in Mittelfranken: mit meinem Kollegen Martin Stümpfig informierte ich mich über regionale Produkte und Besonderheiten in Feuchtwangen und Umgebung.

Eine wichtige regionale Spezialität sind die Karpfen: Heiner Sindel, 1. Vorsitzender des Vereins „Artenreiches Land – lebenswerte Stadt“ informierte uns beim Karpfenessen über die fränkische Fischerei und Teichwirtschaft.

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Dörfliche Strukturen erhalten

Schleching – Seit Ende Juni ist die Landtagsabgeordnete und Sprecherin der Grünen für die Landwirtschaft Gisela Sengl in ganz Bayern unter dem Motto „Heimat – Genuss- und Kultur-Tour“ unterwegs. So besuchte sie in Schleching den Dorfladen und ließ sich von Bürgermeister Josef Loferer, Gemeinderatsmitglied Martha Rappl und der Geschäftsleiterin Manuela Dreißigacker die Historie und die Philosophie des Dorfladens erläutern. Josef Loferer erzählte, wie wichtig der Laden für die Innenentwicklung und das dörfliche Leben ist, für die Versorgung der Bürger und auch als Treffpunkt zum Austausch der Neuigkeiten beim Einkauf. Beeindruckt war Gisela Sengl von der Tatsache, dass die Gemeinde das Anwesen vorausschauend gekauft hat, um einen Hundert Prozent sicheren Standort für die Nahversorgung zu haben. Dörfliche Strukturen erhalten weiterlesen