Anfragen

Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser

Den am Dienstag vorgestellten bayerischen Wasserpakt halten wir Grüne für eine Fehlkonstruktion. Wir brauchen ein festes Regelwerk statt freiwilliger Maßnahmen. Und zweitens sind die Akteure viel zu eng aufgestellt. Ohne Umweltschutzverbände wie den Bund Naturschutz oder den Landesbund für Vogelschutz steht der Pakt letztlich nur auf einem Bein.

Zum Weltwassertag am 22.3.2017 fordern die Landtags-Grünen deshalb erneut verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung insbesondere für die Landwirtschaft. Die lange verschleppte und jetzt vor der Verabschiedung stehende Düngeverordnung muss Wirkung zeigen. Dazu gehört, dass kontrolliert und bei Verstößen auch entsprechend sanktioniert wird, und natürlich müssen unsere Gewässer vor Nitraten und Pestiziden aus den Landwirtschaft besser geschützt werden – etwa durch verpflichtende Gewässerrandstreifen.

Dazu kommt die immer teureren Wasseraufbereitung in den Kommunen, wie die Atrazin-belasteten Brunne überall im Freistaat zeigen (siehe aktuelle Anfragen unten). Der Einsatz dieses Pestizids im Maisanbau liegt Jahre zurück. Jetzt werden Grenzwerte in unseren Brunnen überschritten und die Kommunen stehen vor großen Problemen. Aber auch heute werden noch zu viele Pestizide auf den Äckern ausgebracht. Das sind Gifte, die übermorgen in unserem Grundwasser landen.

Hier unsere aktuellen Anfragen zur Grundwassersituation in Oberbayern, Niederbayern und in der Oberpfalz

Grünland in Bayern

Mittels einer schriftlichen Anfrage wollte ich herausfinden, wie sich die Fläche des Dauergrünlands in Bayern verändert, welche Schutzgebiete davon betroffen waren, wie hoch Verkaufs- und Pachtpreise in Bayern derzeit liegen, und vieles mehr.

Hier können Sie Anfrage und Antwort nachlesen:

161107_Anfrage Gruenlandumbruch-in-bayern

Anlagen:

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sengl-686-l-anl-2_dg-umbruch-spa_2016

sengl-686-l-anl-3_dg-umbruch-ffh_2016

sengl-686-l-anl-4_dg-umbruch-uegeb-festges_2016

sengl-686-l-anl-5_dg-umbruch-uegeb-vorl-ges_2016

sengl-686-l-anl-6_antra%cc%88ge_dg-umbruch_2016

sengl-686-l-anl-7_gl-umbruch_2016

sengl-686-l-anl-8_erhaltgl-status-durch-b28_2016

sengl-686-l-anl-9_erhaltgl-status-durch-b28_wsg_2016

sengl-686-l-anl-10_pachtanteil-und-preise_2010

sengl-686-l-anl-11_pachtanteil-und-preise_2013

Fleisch ist billiger als Gemüse: LVFZ Achselschwang verlangt Aufpreis für vegetarische Gerichte

Vegetarier bezahlen 3,- Euro mehr pro Mahlzeit – das gilt zumindest am Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum Achselschwang der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Dies ergab meine Anfrage beim Landwirtschaftsministerium.
Eine fleischlose Kost höherpreisiger als ein Fleischgericht anzusetzen, widerspricht meinem Verständnis einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Landwirtschaft und zeugt überdies von einer fragwürdigen Ernährungspädagogik! Fleisch ist billiger als Gemüse: LVFZ Achselschwang verlangt Aufpreis für vegetarische Gerichte weiterlesen