Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung

Zu Gast bei den Ökomodellregionen der Oberpfalz

In den vergangenen Tagen habe ich die Ökomodellregionen Steinwaldallianz (im Landkreis Tirschenreuth) und Neumarkt in der Oberpfalz besucht, mit den Verantwortlichen und Engagierten gesprochen und mir ein Bild der Lage und der Ziele gemacht. Hier ein paar Eindrücke:

Anerkennung für ökologische Landwirtschaft

Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart
Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart

Der Gemeindeverbund Waginger See hat den Wettbewerb des Landwirtschaftsministerium gewonnen und darf sich jetzt gemeinsam mit vier anderen Gemeinden in Bayern “Ökomodell-Region” nennen. Der Wettbewerb soll positive Impulse für Umweltschutz, Klimaschutz und regionale Erzeugung und Vermarktung in der Region geben. Der Knackpunkt wird dabei bei der Ausbildung und Beratung der Landwirte hin zu mehr ökologischem Landbau liegen. Anerkennung für ökologische Landwirtschaft weiterlesen

Fehlentwicklung auf dem Markt für Bioprodukte

Bio boomt – aber ohne die heimischen Bauern! In Deutschland, dem zweitgrößten „Bioland“ der Welt, werden immer mehr Bio-Produkte gekauft. Allerdings hält die heimische Landwirtschaft mit diesem Megatrend nicht Schritt. Die Regierung hat in den letzten Jahren schlichtweg verschlafen, konventionelle Landwirte zur Umstellung auf Bio zu ermuntern. Deshalb müssen sogar Bio-Kartoffeln, -Karotten und -Zwiebeln importiert werden – obwohl hierzulande ideale Anbaubedingungen herrschen.

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Mein Besuch auf der Grünen Woche in Berlin

Hier einige Eindrücke meines Besuchs in Berlin im Rahmen der Grünen Woche:

IMG_4016Ich freue mich über mein Amt als neue Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft und ländliche Entwicklung gemeinsam mit meinem rheinland-pfälzischen Kollegen Dietmar Johnen. Wir haben viel vor: Schon bei der nächsten Sitzung im Februar wollen wir ein Papier mit unserer Stellungnahme zum Transatlantischen Freihandelsabkommen verabschieden. Unser oberstes Ziel ist es, die Agrarwende voranzubringen.

Gemeinsam mit meinen Landtags-Kollegen Rosi Steinberger und Uli Leiner besuchte ich die Demonstration unter dem Motto “Wir haben es satt”. 30 000 Menschen waren dabei und demonstrieren mit uns für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und für gutes Essen.

Interessante Gespräche und viele Anregungen bei der Grünen Woche (Bild 1 und 2 mit freundlicher Genehmigung von www.gruenewoche.de)

Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen!


Mit der grünen Landtagsfraktion und MdEP Martin Häusling besuchte ich im Rahmen der Fraktionsklausurtagung die “Nudelmacherei Hierl” im Landkreis Straubing. Der Betrieb verarbeitet ausschließlich Getreide aus der näheren Umgebung und ist damit ein Musterbeispiel für regionale landwirtschaftliche Erzeugung. Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen! weiterlesen

JA zu mehr Verbraucheraufklärung – NEIN zum Bündnis für Verbraucherbildung

Fast unglaublich, aber wahr: eine CSU-Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz macht sich mit ihrem “Bündnis für Verbraucherbildung” ganz offen zum Handlager privatwirtschaftlicher Interessen.

Die Frage, die sie sich dabei nicht stellt: Warum haben Jugendliche und Kinder keine Ahnung mehr von gesunden und wohlschmeckenden Lebensmitteln?

Stattdessen ist sie ein Bündnis mit der Nahrungsmittelindustrie eingegangen, die seit Jahrzehnten Milliardenbeträge für die Bewerbung ihrer oft überzuckerten, fettreichen und überwürzten Produkte – für die man den Begriff Lebensmittel gar nicht mehr verwenden sollte – ausgibt. Ziel vieler dieser Produkte ist es den Konsumenten ihren angeborenen Geschmackssinn für gute und gesunde Lebensmittel abzugewöhnen.

Genau diese Firmen , u.a. auch Mc Donald’s, sind Teil des Bündnis für Verbraucheraufklärung. Eine der Schlüsselfiguren innerhalb diesem Bündnis ist Markus Mosa.

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Lebensmittelskandale müssen nicht sein!

In den letzten Wochen haben sich die Skandale um Lebensmittel wieder einmal gehäuft.

Bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen scheint das immer gleiche Muster zu gelten: Die Täter sind schwarze Schafe mit krimineller Energie und die Politik stellt neue 5 oder 10 oder 12 Punktepläne auf. Damit ändert sich an den Strukturen nichts und es ist nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten “Skandal”.

Woran liegt es, dass nach dem Skandal immer vor dem Skandal ist? Warum traut sich niemand wirklich etwas zu verändern? Über diese Fragen wollen wir mit interessierten Bürgern und Experten ins Gespräch kommen, um Wege aufzuzeigen, wie dieser Teufelkreis durchbrochen werden kann.

Es lädt ein der Ortsverband der Grünen in Waging und wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen zu diesem spannenden Thema.

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