Allgemein

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

2016 geht zu Ende – ein schwieriges Jahr liegt hinter uns. All die schlimmen Nachrichten vom Mittelmeer und aus Syrien, aus Marseille, der Brüsseler Metro und jetzt auch aus Berlin; der immer schärfere Ton zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten, teils erbitterte Diskussionen über ein Integrationsgesetz, das aus unserer Sicht die Gesellschaft mehr spaltet als zusammenbringt – sie machen es schwer, zuversichtlich in das neue Jahr zu schauen.

Auf meiner Reise mit dem Agrarausschuss nach Japan in diesem Jahr bin ich unzähligen Kois „begegnet“. Der Koi steht in Japan für Stärke, denn er ist der einzige Fisch, der die Wasserfälle des Gelben Flusses zu bezwingen vermag. In diesen Zeiten brauchen wir so eine Stärke für unseren Einsatz für Freiheit und Frieden für uns alle.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen Frohe Weihnachten und ein friedliches, kraftvolles Neues Jahr!

Energy Drinks & Bluthochdruck: Nicht mit der Gesundheit von Kindern spielen

„Gut 68% der europäischen Jugendlichen und 18% der Kinder trinken regelmäßig Energy-Drinks. 25% der Jugendlichen trinken drei oder mehr Dosen auf einmal. Eine Alterskontrolle beim Verkauf bildschirmfoto-2016-11-09-um-09-58-31gibt es nicht.“ Diese vom aid infodienst e.V. veröffentlichten Zahlen schockieren. Umso mehr, da Energy Drinks wegen ihres hohen Koffeingehalts gefährlichen Bluthochdruck verursachen können. In Deutschland gibt es geschätzte 850.000 Kinder und Jugendlichen mit Bluthochdruck – aber nur 4.000 wissen überhaupt davon. Da könne man getrost von einer „gesundheitlichen Katastrophe“ sprechen, betonte der Kinderkardiologe Dr. Martin Hulpke-Wette bei einer Gesprächsrunde von Radion München zum Thema „Bluthochdruck bei Kindern und Energy Drinks“, bei der ich als Mitglied der Kinderkommission des Bayerischen Landtags teilgenommen habe.

Hier können Sie das Gespräch ansehen:

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Delegationsreise nach Japan: von Wagyu-Rindern, Reis und Plastik

Im Rahmen einer Delegationsreise von Landwirtschaftsminister Brunner nach Japan besuchte ich kürzlich Tokyo und Fukuoka. Hier einige Eindrücke:

Fukuoka: hier trifft das traditionelle Japan auf das moderne.

 

Im japanischen Lebensmittelmarkt: sehr gute Lebensmittel, leider viel zu viel Plastik drumrum! Die Plastik-Werbung am Flughafen zeigt:  Von den großen Bemühungen hierzulande zur Plastikvermeidung ist man andernorts noch weit entfernt…

 

Da durften wir nicht fehlen: Japanisches „Oktoberfest“ in Fukuoka

 

Besuch eines Zuchtbetriebes für Wagyu-Rinder und einer Reisfarm in der Nähe von Fukuoka

 

Gleich anschließend besuchten wir einen Sake-Betrieb in Fukuoka. Der traditionelle Reiswein schmeckt wirklich ausgezeichnet. Und Schuhe ausziehen ist immer obligatorisch:

 

Und überall präsent: das fantastische japanische Essen. Gesund und gut!

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Sommerpause im Landtag

Die letzten Plenarsitzungen sind vorbei, alle Sommerempfänge besucht – Zeit für ein bisschen Erholung!

Mein Münchner Büro ist während der Sommerpause fast durchgehend besetzt; Sie erreichen uns dort montags bis donnerstags 9:00 – 13:00 Uhr. Nur von 16.-19.8. haben wir  geschlossen.

Mein Regionalbüro in Traunstein bleibt im August geschlossen.

Ich wünsche Ihnen schöne Ferien und gute Erholung!

Gemeinsame Erklärung der Landtags-Grünen und des Landesvorstands der bayerischen Grünen nach der Bluttat in München

Nach der schrecklichen Bluttat von München erklären die Fraktionsvorsitzenden der Landtags-Grünen, Margarete Bause und Ludwig Hartmann, und die Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Sigi Hagl und Eike Hallitzky:
 
„Wir trauern um die Opfer dieser unfassbaren Tat und sind in Gedanken bei deren Angehörigen. Allen Verletzten wünschen wir gute Besserung. Unser Dank gilt den Rettungskräften auf der Straße und in den Kliniken und der Polizei, die in einer lange unübersichtlichen Lage vorsorgend Präsenz gezeigt und den Menschen in München auch mit ihrer vorbildlichen Informationspolitik Sicherheit gegeben hat. Viele Münchnerinnen und Münchner haben darüber hinaus mit dem Öffnen ihrer Türen für die Gestrandeten in der Nacht erneut ein besonderes Signal der Mitmenschlichkeit ausgesandt. Die Solidarität der Menschen zeigt den starken Zusammenhalt der Stadtgesellschaft.  Es ist wichtig, dass wir auch in derartigen Ausnahmesituationen gemeinschaftlich und besonnen agieren und den Gefährdern und Bedrohern so die Stärke unserer freien Gesellschaft vor Augen führen.“

Aus der Region auf den Tisch – Regionalität statt Lebensmittel vom anderen Ende der Welt

Hochkarätige Vertreter unterschiedlichster Organisationen hatte ich zu einem Runden Tisch zum Thema: „Landwirtschaft – Handel – Gastronomie“ ins Forsthaus Adlgaß eingeladen. Die Zeichen der Zeit werden allenthalben erkannt, jetzt heißt es, die Akteure besser miteinander zu vernetzen.  Aus der Region auf den Tisch – Regionalität statt Lebensmittel vom anderen Ende der Welt weiterlesen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende stellt sich vor

Hier den Film sehen
„Mehr Bio für Bayern!“ Hier den Film sehen

Mein Name ist Gisela Sengl, ich bin bayerische Landtagsabgeordnete für die Grünen und seit heute stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Als politische Quereinsteigerin wurde ich zur Landtagswahl 2013 auf der Oberbayern-Liste von Platz 13 auf Platz 6 hochgewählt und sitze so seit Oktober 2013 im Bayerischen Landtag. Am Tag zuvor war ich noch auf dem Kartoffelernter gestanden, denn mein Mann und ich bewirtschaften einen Bioland-Hof mit Kartoffel-, Getreide und Gemüseanbau und eigenem Bioladen im Chiemgau.

Neben der Arbeit auf dem Biolandhof und im Bioladen absolvierte ich eine Ausbildung zur Wirtschaftsfachwirtin. Ich bin gelernte Landschaftsgärtnerin und habe Psychologie in Salzburg studiert. Mit meinem Mann und zwei meiner drei Kinder lebe ich auf unserem Hof in Sondermoning am Chiemsee.

Die Vielfalt am Land erhalten. Gesunde Lebensmittel für alle. Die Agrarwende in Gang bringen.

Auf diese Themen setze ich als agrarpolitische Sprecherin den Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Besonders wichtig finde ich die Stärkung der regionalen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung. Hier bringe ich durch mein bisheriges berufliches Umfeld viel Erfahrung mit. Und ich bin überzeugt: Die regionale Landwirtschaft kann nur überleben, wenn auch die Verarbeitung und Vermarktung in der Region gesichert ist. Deshalb lehne ich auch Handelsabkommen wie TTIP in der derzeit geplanten Form ab: hier werden nur Konzerninteressen berücksichtigt, auf Kosten der regionalen, kleinen und mittelständischen Betriebe und lange erarbeiteter Standards, beispielsweise beim Verbraucherschutz.

Immer mehr Menschen wollen wissen, wie und wo ihre Lebensmittel hergestellt werden. Sie finden: Gutes Essen ist regional, bio und frisch zubereitet. Und gutes Essen ist auch immer mit Genuss verbunden. Ich finde es besonders wichtig, dass dies auch für Essen in Gemeinschaftsverpflegungen – Kitas, Schulen, Kantinen – umgesetzt wird. Bio und regional – das ist nicht nur die Landwirtschaft der Zukunft, sondern auch die Zukunft unserer Ernährung.

Deshalb sehe ich Agrarpolitik auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schließlich hat die Richtung der Agrarpolitik Auswirkungen auf unsere gesamten Lebensgrundlagen: auf die Umwelt, auf den Klima- und Tierschutz, auf die Qualität unseres Trinkwassers und unserer Lebensmittel und damit auf die Gesundheit der Menschen. Die Folgekosten der industrialisierten Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion müssen wir alle teuer bezahlen.

Damit wir die Vielfalt unserer Heimat erhalten können, muss Agrarpolitik grün werden!

 

Film über Gisela

Pressefotos

Linsen bringen Glück…

Linsen, am Jahresende verzehrt, bringen Glück, sagt man. Sie werden bei uns angebaut und meist als kräftige Suppe serviert. Unser Rezept zeigt, dass sich regionale Zutaten mit Anregungen aus fremden Ländern zu überraschenden Speisen verarbeiten lassen. Ist dies nicht auch ein Rezept für das gute Zusammenleben friedliebender Menschen?

Frohe Weihnachten und ein glückliches und gutes neues Jahr!

Ihre/Eure Gisela Sengl

 

Arabischer Linsensalat

Vinaigrette aus 3 EL Zitronensaft, 4 EL Olivenöl, 2 feingehackten Knoblauchzehen, 2 TL gemahlenem Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz.

150g Beluga-Linsen aus regionalem Anbau mit kaltem Wasser ansetzen und 15-20 Minuten köcheln lassen – die Linsen sollten noch etwas Biss haben. Abgießen und sofort mit der Vinaigrette vermischen.

Etwas abkühlen lassen, damm 4 in feine Ringe geschnittene Lauchzwiebeln, 1/2 rote, sehr fein geschnittene Chilischote oder etwas Chilipulver, 2 EL fein gehackte frische (oder nach Saison getrocknete) Minze, 3 EL glatte, fein gehackte Petersilie zugeben.

Mindestens eine Stunde ziehen lassen und nochmals abschmecken.

Stoppt den Saustall! Tierschutzplan für Bayern

Tierschutz führt in Bayern nur ein Schattendasein. Das hat einen strukturellen Grund: Ein ehrenamtlicher Tierschutzbeirat, der lediglich zweimal jährlich tagt und nicht einmal Ergebnisprotokolle veröffentlicht, ist einziges Beratungsgremium für die zuständige Umweltministerin Scharf. Baden-Württemberg geht einen anderen Weg. Im April 2012 wurde dort die Tierärztin Dr. Cornelie Jäger zur ersten Landes-Tierschutzbeauftragten berufen. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger, Tierschutzverbände und -vereine. Sie besitzt Initiativrecht gegenüber dem Ministerialdirektor im Umweltministerium, wirkt an der einschlägigen Gesetzgebung mit und berichtet der Öffentlichkeit transparent über ihre Aktivitäten. … Stoppt den Saustall! Tierschutzplan für Bayern weiterlesen