Agrarpolitik

Beim Bund Deutscher Milchviehhalter

Aus meinem kurzen Grußwort im Bierzelt beim Kloster Reuthe am BDM-Abend:

“Heute haben wir schon viel von unserem Europaabgeordneten Martin Häusling zum transatlantischen Freihandelsabkommen gehört. Uns muss eines klar sein: wenn es zu diesem Abkommen kommt, gibt es uns alle nicht mehr, dann ist es aus mit der bäuerlichen Landwirtschaft –  denn mithalten können da nur die riesengroßen industriellen Agrarbetriebe. Und dann haben wir die Gentechnik da. Solange haben wir gekämpft dagegen und jetzt soll die Gentechnik mit so einem Abkommen auf unseren Tellern landen? Wir müssen uns wehren gegen den Würgegriff von Monsanto & Co.
So und jetzt prost – genießen wir das bayerische Bier, so lange es es noch gibt. Denn durch das Abkommen ist auch das bayerische Reinheitsgebot bedroht, dass es immerhin schon seit 500 Jahren gibt! Wir wollen keine amerikanische Plörre trinken müssen, sondern wir wollen unser gutes Bier!”

Anerkennung für ökologische Landwirtschaft

Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart
Mit freundlicher Genehmigung von Ursula Baumgart

Der Gemeindeverbund Waginger See hat den Wettbewerb des Landwirtschaftsministerium gewonnen und darf sich jetzt gemeinsam mit vier anderen Gemeinden in Bayern “Ökomodell-Region” nennen. Der Wettbewerb soll positive Impulse für Umweltschutz, Klimaschutz und regionale Erzeugung und Vermarktung in der Region geben. Der Knackpunkt wird dabei bei der Ausbildung und Beratung der Landwirte hin zu mehr ökologischem Landbau liegen. Anerkennung für ökologische Landwirtschaft weiterlesen

Mehr Öko-Landbau für den Waginger See

Die „Ökomodell-Region Waginger See“ wird es geben! Der Gemeindezusammenschluss rund um den Waginger See hat es geschafft, die Jury des von Landwirtschaftsminister Brunner initiierten Wettbewerbs zu überzeugen und profitiert damit von zusätzlichen Fördermitteln des Freistaats für zukunftsfähige Ideen und Projekte.

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Fehlentwicklung auf dem Markt für Bioprodukte

Bio boomt – aber ohne die heimischen Bauern! In Deutschland, dem zweitgrößten „Bioland“ der Welt, werden immer mehr Bio-Produkte gekauft. Allerdings hält die heimische Landwirtschaft mit diesem Megatrend nicht Schritt. Die Regierung hat in den letzten Jahren schlichtweg verschlafen, konventionelle Landwirte zur Umstellung auf Bio zu ermuntern. Deshalb müssen sogar Bio-Kartoffeln, -Karotten und -Zwiebeln importiert werden – obwohl hierzulande ideale Anbaubedingungen herrschen.

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Grüne wählen Johnen und Sengl als Sprecher

aus: Agrar Europe 5/14

BERLIN. Dietmar Johnen von Bündnis 90/Die Grünen im rheinland-pfälzischen Landtag ist vergangene Woche zum Sprecher der parteieigenen Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft wiedergewählt worden. Im zur Seite steht als Sprecherin die bayerische Landtagsabgeordnete Gisela Sengl. Die Bündnisgrünen werten diese Personalentscheidungen als klares Zeichen für eine Stärkung der Agrarwende hin zu einer ökologischen und sozial fairen Landwirtschaft.

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Gratulation zum Ökolandbau-Förderpreis – mehr Unterstützung durch Bundesregierung nötig

Zur Verleihung des diesjährigen Förderpreises Ökologischer Landbau erklären Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Wir gratulieren allen Preisträgern zu dieser wichtigen Auszeichnung. Die prämierten Bio-Betriebe bestätigen eindrucksvoll die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Deutschland.

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Neues Amt bei der BAG Landwirtschaft: Auf geht’s!

Ich freue mich sehr über meine Wahl zur Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländliche Entwickung gemeinsam mit Dietmar Johnen.

Die Schwerpunkte meiner agrarpolitischen Arbeit sind:

  1. Die Stärkung der regionalen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung. Auf diesen drei Gebieten bringe ich durch mein berufliches Umfeld viel Erfahrung mit. Die regionale Landwirtschaft kann nur überleben, wenn auch die Verarbeitung und Vermarktung in der Region gesichert ist. Der Begriff Region umfasst für mich ganz Deutschland. Hier kleiner zu denken macht für mich als Mitgliedsland der Europäischen Union keinen Sinn.
  2. Mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen sehe ich hier auch eine große Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft und einen Widerspruch zur Regionalität. Der Gentechnik könnte durch das Freihandelsabkommen Tür und Tor geöffnet werden und sie damit auf unseren Tellern landen. Deshalb fordere ich, die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen öffentlich und transparent zu machen. Die landwirtschaftliche Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln als Teil des Freihandelsabkommens macht aber nur Sinn, wenn dabei unsere europäischen Standards übernommen werden.
  3. Ökologischen Landbau als Parallelfach in allen landwirtschaftlichen Berufsschulen, Fachschulen und Universitäten einführen.
  4. Agrarpolitik nicht nur als Klientelpolitik für die Bauern sehen, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schließlich hat die Richtung der Agrarpolitik Auswirkungen auf unsere gesamten Lebensgrundlagen: auf eine intakte Umwelt, auf den Klima- und Tierschutz, auf die Qualität unserer Lebensmittel und damit auf die Gesundheit der Menschen. Diese Punkte müssen wir im Sinne unserer Wähler wieder viel deutlicher  vertreten, denn die Folgekosten der industrialisierten Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion müssen wir alle teuer bezahlen.
  5. Gutes und gesundes Essen steht für Lebensfreude, auch das sollten wir Grüne wieder mehr und offensiver rüberbringen.

Wir brauchen nicht nur die Energiewende, sondern wir brauchen auch eine Agrarwende! Es ist unser oberstes Ziel, diese voranzubringen. Bei unserer nächsten Sitzung Ende Februar möchten wir ein Papier mit unserer Stellungnahme zum geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen verabschieden.

Mein Besuch auf der Grünen Woche in Berlin

Hier einige Eindrücke meines Besuchs in Berlin im Rahmen der Grünen Woche:

IMG_4016Ich freue mich über mein Amt als neue Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landwirtschaft und ländliche Entwicklung gemeinsam mit meinem rheinland-pfälzischen Kollegen Dietmar Johnen. Wir haben viel vor: Schon bei der nächsten Sitzung im Februar wollen wir ein Papier mit unserer Stellungnahme zum Transatlantischen Freihandelsabkommen verabschieden. Unser oberstes Ziel ist es, die Agrarwende voranzubringen.

Gemeinsam mit meinen Landtags-Kollegen Rosi Steinberger und Uli Leiner besuchte ich die Demonstration unter dem Motto “Wir haben es satt”. 30 000 Menschen waren dabei und demonstrieren mit uns für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und für gutes Essen.

Interessante Gespräche und viele Anregungen bei der Grünen Woche (Bild 1 und 2 mit freundlicher Genehmigung von www.gruenewoche.de)

Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen!


Mit der grünen Landtagsfraktion und MdEP Martin Häusling besuchte ich im Rahmen der Fraktionsklausurtagung die “Nudelmacherei Hierl” im Landkreis Straubing. Der Betrieb verarbeitet ausschließlich Getreide aus der näheren Umgebung und ist damit ein Musterbeispiel für regionale landwirtschaftliche Erzeugung. Ökologische Landwirtschaft fördern und ausbauen! weiterlesen