Spannring: Regionale Wertschöpfung und aktiver Klimaschutz

Kürzlich war ich in Inzell bei der Firma Spannring Holz und Bau. Sägewerk und Zimmerei unter einem Firmendach – das gibt es nicht mehr oft. Für die Firma Spannring ist aber gerade das ein großer Vorteil und das Besondere an ihrem Betriebskonzept. Ganz oben steht bei Spannring nämlich die Qualität und die regionale Wertschöpfung! Deshalb werden die Hölzer direkt aus der Region von unseren Waldbauern und von den Bayerischen Staatsforsten bezogen und verarbeitet; wenn das nicht möglich ist, kommt das Holz aus zertifiziertem Anbau aus Deutschland und Österreich.

An diesem Beispiel zeigt sich deutlich: wenn Erzeuger (Waldbauern), Verarbeiter (Sägewerk und Zimmerei) und Verbraucher bzw. Käufer gut zusammenarbeiten und regionale Qualität wertschätzen, ist das ein aktiver Beitrag zu einer stabilen regionalen Wirtschaft und zum Klimaschutz!

Bereits in den 90er Jahren beschäftigte sich der Zimmerermeister Peter Spannring sehr intensiv mit dem Thema Holzbau und schaffte es, ein eigenes System für den Bau von Massivholzwänden zu kreieren, welches bis heute erfolgreich unter dem Namen Chiemgauer Massivholzbau angewandt wird. Holz als Baustoff ist ein nachwachsender und vollständig recycelbarer Baustoff und durch kurze Wege werden viele Transportemissionen eingespart. Und außerdem: Spannring Holz und Bau verbraucht ausschließlich Strom vom Wasserkraftwerk in Inzell.

Das Unternehmen der Brüder Peter und Georg Spannring ist damit ein wirklich gutes Beispiel für eine gelungene regionale Wertschöpfung.