Als Kunde geschätzt

Leserbrief zum Artikel: „Noch ein Schuldiger“ (Süddeutsche Zeitung, Bayern, Freitag, 31. Januar 2014)

Auch ich bin eine Traunsteiner Abgeordnete, allerdings von Bündnis 90/Die Grünen und kann es sein, daß meine Parteizugehörigkeit der Grund ist, warum ich in dem Artikel nicht vorkomme? Zitiert werden in diesem Artikel nämlich komischerweise nur CSU-Politiker.

Auch ich fahre fast täglich mit dem Zug von Traunstein nach München in meine Arbeitsstelle Bayerischer Landtag. Und im Gegensatz zu Klaus Steiner bin ich mit dem Service der neuen Meridian-Züge sehr zufrieden.

Seit Dezember habe ich nur eine Verspätung erlebt. In den Zügen gibt es Steckdosen unter jedem Tisch, es gibt Anzeigetafeln über die Haltestellen, die Züge sind hell, freundlich und durchgängig wie moderne S-Bahn-Züge. Das Personal ist nett und vor allem vorhanden und man kann Tickets im Zug kaufen.

Diese Dinge erscheinen gar nicht so besonders, aber für die Deutsche Bahn waren sie scheinbar unmöglich.

Deshalb bin ich über die Vergabe an private Anbieter froh, ich fahre nämlich sehr gerne Zug und noch lieber fahre ich, wenn ich als Kunde auch geschätzt  und nicht wie bei der Deutschen Bahn als lästig empfunden werde.

Hier der Artikel:

Noch-ein-Schuldiger

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