Tiere

Von Biohennen und Bio-Bier aus Niederbayern

Die Agrartour durch Niederbayern starteten Rosi Steinberger und ich im Riedenburger Brauhaus, der Ökobrauerei, die seit 1994 als erste Bayerische Brauerei mit einem ganzheitlichen Ökokonzept auf dem Markt ist. Nach einer Betriebsbesichtigung  erläuterte die Brauerfamilie Krieger bei der Bierprobe die Entwicklung des Betriebs. „ Die Riedenburger Brauerei ist ein Vorzeigeprojekt, was regionale Wertschöpfung betrifft“ so Gisela Sengl. Die Rohstoffe würden von den Landwirten in der Region produziert, auch der Absatz erfolge zu einem großen Teil im Umkreis. „Regionale Kultur, Brauchtum und Genuss sind hier aufs engste miteinander verknüpft und vom Erzeuger bis zum Verbraucher können alle Beteiligten profitieren, weil sie fair miteinander umgehen“ fasst Rosi Steinberger zusammen.

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Rettet unsere alten Haustierrassen

In der Vielfalt liegt die Zukunft!

Seit Jahrtausenden züchtet der Mensch verschiedene Tierarten und passt sie dabei immer besser an die Zusammenarbeit und das Zusammenleben mit uns Menschen an. Unter den verschiedensten geografischen und klimatischen Bedingungen entwickelte sich eine reiche Vielfalt an Rassen heraus. Die Tiere sind optimal an ihre jeweiligen Regionen angepasst, wo sie die Anforderungen vom Menschen mit den Herausforderungen der umgebenden Kulturlandschaft zu verbinden wissen.
Eine zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und der Tierhaltung richten den Fokus der Zucht auf Leistungssteigerung bei wenigen Rassen bei gleichzeitigem Verdrängen vieler lokal angepasster Rassen. Mehr als ein Drittel aller Großtier-Rassen wie Pferd, Rind, Schwein, Schaf oder Ziege stehen vor ihrem Aussterben.  Rettet unsere alten Haustierrassen weiterlesen

„Die Bienenkönigin“ im Nektargarten

Seit dem letzten Wochenende gibt es im Umweltgarten Wiesmühl eine neue Attraktion: den Nektargarten. Auf 2000 Quadratmetern, die in Zusammenarbeit mit den Imkern vom Lehrbienenstand angelegt wurden, können die Besucher nun mehr über unser kleinstes, aber wichtigstes Nutztier lernen: die Biene.  … „Die Bienenkönigin“ im Nektargarten weiterlesen

Lohnenswerte Umstellung auf Bio-Hopfen

Auch bei der Agrartour in Freising ging es uns wieder darum, die Einzigartigkeit und den Reichtum unserer bayerischen Regionen aufzuzeigen. Zuerst besuchten mein Kollege Christian Magerl und ich einen Bio-Hopfenhof nach Wolznach. Bio-Bauer Georg Pichlmaier, der seinen Betrieb aus Überzeugung umstellte, berichtete über seine Arbeit als Hopfenbauer. Pichlmaier, der auf 10 Hektar Hopfen anbaut, ist stolz darauf, dass der regionale Hopfen wegen der guten Qualität auf dem Weltmarkt gehandelt wird – auch weil ihm in seiner Heimat die Abnehmer fehlen: Es gibt nicht genug Bio-Brauereien vor Ort.
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„Fit-für-den-Weltmarkt-Strategie“ ist überholt

Zum Deutschen Bauerntag am 24. und 25. Juni 2015

Der Bauernverband, der sich ja stets als Vertreter für alle Bäuerinnen und Bauern rühmt, es aber immer weniger ist, beklagt in letzter Zeit eine wachsende Entfremdung zwischen „der“ Landwirtschaft und der Gesellschaft. Die Gründe dafür hat er selbst verschuldet: die Realität der industriellen Landwirtschaft und die vorgegaukelte Bauernhofidylle der Marketingkampagnen klaffen einfach zu weit auseinander, als dass es die Gesellschaft noch länger ignorieren könnte.  „Fit-für-den-Weltmarkt-Strategie“ ist überholt weiterlesen

VIDEO: Gisela Sengl zu Massentierhaltung

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https://www.youtube.com/watch?v=eq5BohSAtvg

Wir alle wollen „gut“ essen! Gut heißt natürlich: frisch und gesund. Aber eben auch gut gegenüber der Natur, von und in der wir leben, und gut gegenüber den Nahrungsmittelproduzenten, also vor allem unseren Bauern.

Zu gutem Essen gehört für mich auch Fleisch. Aber ich möchte wissen, wo es herkommt, und wie die Tiere leben durften. Es ist unsere Entscheidung: Wie sollen die Tiere leben, die wir essen?

Von der Grünen Woche zur „Wir haben es satt“-Demo

Ich blicke auf ereignisreiche Tage in Berlin zurück:

Mit dem Agrarausschuss des Bayerischen Landtags besuchte ich die Grüne Woche, wo unter anderem ein Gespräch mit Staatssekretär im BMEL, Peter Bleser, anstand. Ein Besuchermagnet war wie immer die Bayernhalle und der große Biergarten.

Besonders interessant wie immer die Veranstaltungen, die im Rahmen der Messe stattfinden: die Konferenz „Fleisch für die Welt? Sackgasse Agrarexporte“ der Bundestags-Grünen, das Symposium des BDM, der von Rheinland-Pfalz organisierte Brunchtalk „Gentechnikfreiheit zwischen nationalen Anbauverboten und transatlantischem Freihandel“, und nicht zuletzt die Demo „Wir haben es satt“, die dieses Jahr 50.000 Menschen anzog! Ich freue mich sehr, dass auch ganz viele Grüne mit dabei waren.