JA zu mehr Verbraucheraufklärung – NEIN zum Bündnis für Verbraucherbildung

Fast unglaublich, aber wahr: eine CSU-Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz macht sich mit ihrem „Bündnis für Verbraucherbildung“ ganz offen zum Handlager privatwirtschaftlicher Interessen.

Die Frage, die sie sich dabei nicht stellt: Warum haben Jugendliche und Kinder keine Ahnung mehr von gesunden und wohlschmeckenden Lebensmitteln?

Stattdessen ist sie ein Bündnis mit der Nahrungsmittelindustrie eingegangen, die seit Jahrzehnten Milliardenbeträge für die Bewerbung ihrer oft überzuckerten, fettreichen und überwürzten Produkte – für die man den Begriff Lebensmittel gar nicht mehr verwenden sollte – ausgibt. Ziel vieler dieser Produkte ist es den Konsumenten ihren angeborenen Geschmackssinn für gute und gesunde Lebensmittel abzugewöhnen.

Genau diese Firmen , u.a. auch Mc Donald’s, sind Teil des Bündnis für Verbraucheraufklärung. Eine der Schlüsselfiguren innerhalb diesem Bündnis ist Markus Mosa.

Er ist:      Vorstandsvorsitzender von Edeka

Vorstandsmitglied vom HDE ( Handelsverband Deutschland)

Geschäftsführender Vorstand von „Die Lebensmittelwirtschaft“

Und wer sitzt noch im geschäftsführenden Vorstand von                                            „Die Lebensmittelwirtschaft“?

Gerhard Berssenbrügge, Vorsitzender des Vorstands Nestlé Deutschland,
Dr. Wolfgang Heer, Vorsitzender des Vorstands Südzucker AG
Friedhelm Dornseifer, Präsident Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V.

Die Kritik von Foodwatch ist voll berechtigt – siehe Link.

So nicht

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